20.04.2021 - 16:42 Uhr
AmbergOberpfalz

Marke von 40 000 Erstimpfungen in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach geknackt

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Das Impfgeschehen in Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt weiter an Fahrt auf. Das BRK bewertet die Sonderimpfaktion als einen "Riesenerfolg und Mutmacher".

Große Hoffnungen, den Weg aus der Pandemie zu finden, ruhen auf einer Impfung.
von Redaktion ONETZProfil

Noch deutlicher als deutschlandweit hat das Impfgeschehen beim SARS-CoV-2-Virus in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach Fahrt aufgenommen. „Am Montag haben wir die Marke von 40 000 Erstimpfungen geknackt“, teilte der BRK-Kreisgeschäftsführer und Leiter der lokalen Impfzentren Sebastian Schaller in einer Presseinformation mit.

Das lässt umso mehr aufhorchen, als die 30 000. Impfung erst am Montag vergangener Woche bekanntgegeben worden war. Zudem hat Oberbürgermeister Michael Cerny selbst nachgerechnet und ist dabei zu einem weiteren in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Ergebnis gekommen. „Allein innerhalb der vergangenen sieben Tage wurden exakt 9999 Erst- und Zweitimpfungen verabreicht“, so seine Information.

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Dieses positive Resümee ist vor allem auch der Sonderimpfaktion zu verdanken, die in der vergangenen Woche hohe Wellen geschlagen hatte, wird das Schreiben zitiert. „Ein Riesenerfolg, wie ich festgestellt habe. Und das nicht nur aufgrund der mehr als 5000 zusätzlichen Impfungen, sondern vor allem auch, weil viele Menschen darin einen Hoffnungsschimmer und Mutmacher gesehen haben“, wie der OB erläutert.

Auch Landrat Richard Reisinger, der ebenfalls zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten hatte, zeigte sich begeistert. „Es war ein positives Signal nach vorne, das unsere Bürgerinnen und Bürger gerne in Anspruch genommen haben“, lautete dessen persönliches Fazit.

Dem Wunsch beider Kommunalpolitiker, so dürfe es „gerne weitergehen“, meint Sebastian Schaller angesichts der momentanen Entwicklung aller Voraussicht nach entsprechen zu können. Nicht nur, dass bereits eine weitere Sonderimpfaktion anberaumt werden konnte. Auch darüber hinaus wird eine ausreichende Anzahl an Impfstoffen erwartet, die dafür sorgen kann, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen.

„Je nachdem, wie viel in den Hausarztpraxen geimpft wird, könnten wir bereits Ende kommender Woche den Meilenstein von 50 000 Erstimpfungen erreichen“, nennt der Leiter der Impfzentren seine durchaus realistische Zielvorstellung, heißt es. In diesem Fall wäre schon mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Stadt und Landkreis mindestens einmal gegen Corona geimpft.

Zum Stichtag Montag, 19. April, hatten insgesamt genau 40 599 Personen in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach eine Erstimpfung erhalten. Allein 4693 und damit bereits mehr als zehn Prozent der Impfungen wurden bereits von den Hausärzten vorgenommen, obwohl diese erst seit 31. März Impfstoff erhalten. 6244 Menschen wurden von den mobilen Impfteams versorgt.

Im Impfzentrum Amberg haben bis dato 13 810 Personen und in der Einrichtung in Sulzbach-Rosenberg weitere 14 084 Bürger ihre erste Dosis bekommen. Zudem wurden insgesamt 13 433 Menschen bereits zum zweiten Mal gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft und sind damit umfassend vor Corona geschützt, betont das BRK.

Sonderimpfaktion in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach

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