06.08.2020 - 12:33 Uhr
AmbergOberpfalz

Lehrer sprechen mit OB Cerny: Digitales Lernen muss geübt werden

Die Coronakrise hat die Diskussion um die Digitalisierung an Schulen befeuert. Darüber haben nun auch OB Michael Cerny und Kulturreferent Fabian Kern mit dem BLLV diskutiert. Und dargelegt, woran es noch hakt.

Die Digitalisierung an Schulen thematisierten Vertreter des BLLV-Kreisverbands Amberg im Gespräch mit Vertretern der Stadt Amberg. Im Bild: Oberbürgermeister Michael Cerny, Anja Decker, Bernhard Scheidig, Fabian Kern (linke Seite, von vorne nach hinten), Tanja Fahrnholz, Elke Schmidt und Heinz Kotzbauer (rechte Seite, von vorne nach hinten).
von Externer BeitragProfil

Mit Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Fabian Kern und Bernhard Scheidig vom städtischen Schul- und Sportamt traf sich der BLLV-Kreisverband Amberg-Stadt. Seitens des Lehrerverbandes nahmen Vorsitzende Tanja Fahrnholz, ihre Stellvertreterinnen Elke Schmidt und Anja Decker sowie Schatzmeister Heinz Kotzbauer und Pressereferent Philipp Laurer teil.

Schwerpunktmäßig ging es bei dem Gespräch laut einer Pressemitteilung um die Digitalisierung an Schulen. Der Kreisverband informierte sich über den aktuellen Stand des Förderprogramms des Bundes und der konkreten Umsetzung vor allem hinsichtlich der Verteilung der digitalen Endgeräte für die Schüler während des Distanzunterrichts. Cerny formulierte sein zentrales Anliegen so: feste Standards seitens des Kultusministeriums. Für die Stadt als Sachaufwandsträger sei es problematisch, dass jede einzelne Schule eigene Konzepte erarbeiten müsse, auf deren Grundlage Endgeräte mit verschiedenen Betriebssystemen anzuschaffen seien. Einig war man sich laut Presseinfo, "dass die fehlenden Geräte für die Lehrkräfte, der pädagogische Einsatz im Unterricht und die Wartung der bereits vorhandenen Geräte weitere Leerstellen sind". Auch müsse das Arbeiten mit den digitalen Medien in der Schule geübt werden, um sie im Distanzunterricht zu Hause zu beherrschen. Ferner stelle sich die Frage, wer die private Nutzung von Leihgeräten durch die Schüler hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz überwache.

Nach Absprache der städtischen IT-Abteilung mit dem Schulamt seien für die bisherige Verteilung der Endgeräte jene Schulen ausgewählt worden, deren Infrastruktur einen schnellen Einsatz der Geräte ermöglicht habe. "Das dringendste Anliegen der Lehrer ist die Ausstattung der Schulen mit Endgeräten einschließlich Internetzugang für alle Schüler, um überhaupt ein Arbeiten mit den digitalen Medien zu ermöglichen", forderte Tanja Fahrnholz. Diskutiert wurden außerdem laufende und künftige Baumaßnahmen in Amberg, die Stärkung der Mittelschulen, die Parkplatzsituation an der Dreifaltigkeitsschule und die Wiedereröffnung verschiedener Unterrichtsorte.

Auch der Schul- und Sportausschuss befasste sich mit dem Thema

Amberg
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