09.05.2021 - 11:24 Uhr
AmbergOberpfalz

Kurs-Teilnehmer erreichen Schnitt von 2,03

13 Teilnehmer schließen den Kurs zur Fachkraft in Ernährung und Hauswirtschaft ab. Sie starten mit Unterricht vor Ort und wechseln später in den Distanzunterricht

Die 13 Absolventinnen und Absolventen freuten sich mit ihren Lehrkräften, Behördenleiter Wolfhard-Rüdiger Wicht (links), Schulleiterin Ursula Eckert (vorne Zweite von rechts) über ihren erfolgreichen Abschluss.
von Gerd SpiesProfil

"Das bisschen Haushalt!" - von wegen. Hauswirtschaft ist ein vielfältiger Tätigkeitsbereich, der ganz spezielle Qualifikationen erfordert. Deswegen bietet die Landwirtschaftsschule im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch eine einsemestrige Ausbildung zur Fachkraft in Ernährung und Hauswirtschaft an. Jetzt feierte wieder ein Kurs seinen erfolgreichen Abschluss.

Für die 13 Absolventen war es "eine besondere Schulschlussfeier in einer besonderen Zeit", wie Schulleiterin Ursula Eckl es formulierte. In einer virtuellen Video-Konferenz gratulierten unter anderem Landrat Richard Reisinger und Ambergs Bürgermeister Martin Preuß. Wolfhard-Rüdiger Wicht, der Behördenleiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, betonte, dass diese Ausbildung unter Corona-Bedingungen besondere Herausforderungen für die Studierenden und für die Lehrkräfte mit sich gebracht habe. Mit Präsenzunterricht konnte man beginnen, mit Distanzunterricht musste man das Semester abschließen.

Eineinhalb Jahre dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Ernährung und Hauswirtschaft an der Landwirtschaftsschule. 17 Studierende begannen im September 2019 diesen Studiengang, 13 von ihnen legten jetzt einen erfolgreichen Abschluss ab. Thomas Heim war der einzige männliche Teilnehmer. 660 Stunden Ausbildung liegen hinter ihnen.

Die Kursteilnehmer erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 2,03. Als Lehrgangsbeste schnitten Magdalena Ertel (1,0), Stefanie Reiter (1,1) und Susanne Schertl (1,1) ab. Pandemiebedingt erfolgte die Abschlussfeier nicht wie üblich in der Aula des Ämtergebäudes an der Hockermühlstraße, sondern virtuell. "Es war uns ein Anliegen, die Abschlusszeugnisse nicht einfach nach Hause zu schicken", begründete die Schulleiterin diese Form der Schulschlussfeier.

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