25.10.2020 - 14:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Kurfürstenbad Amberg: Testphase bleibt trotz langer Warteschlangen

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Wartende Menschen vor dem Eingang des Kurfürstenbades Amberg sind vor allem an Samstagen und Sonntag keine Seltenheit mehr. An den Öffnungszeiten und aktuellen Corona-Regeln ändert sich deswegen aber vorerst nichts.

Sonntagmittag vor dem Kurfürstenbad: Viele Besucher warten auf die Öffnung um 13 Uhr. Ähnlich sah es auch an den Wochenenden zuvor aus.
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Vor drei Wochen hatte das Warten ein Ende: Nach einer Corona-Zwangspause von 202 Tagen öffneten die Stadtwerke das Kurfürstenbad wieder und führten eine anfängliche Testphase ein. Wie Unternehmenssprecherin Karoline Gajeck-Scheuck auf Nachfrage bestätigt, bleibt es vorerst bei den aktuellen Öffnungszeiten und Regeln. Zum Vergleich: Nachdem wegen der Pandemie der Start im Hockermühlbad vom 1. Mai auf den 11. Juni verlegt worden war, beendeten die Stadtwerke die dortige Testphase schon nach drei Wochen. Alle Bereiche wurden wieder geöffnet, statt der anfänglichen 150 Besucher durften 1100 Gäste aufs Gelände.

Teils lange Warteschlangen

Im Kurfürstenbad geht der Probebetrieb aber auch nach drei Wochen noch weiter. Obwohl sich gerade an den Wochenenden zur Öffnung um 13 Uhr teils lange Schlangen bilden. Karoline Gajeck-Scheuck: "Zurzeit werden im Kurfürstenbad Amberg die täglichen Besucherzahlen von Bad und Sauna sowie die Besucherzahlen in bestimmten Zeitfenstern erfasst, um gegebenenfalls eine Anpassung der Öffnungszeiten vorzunehmen." Damit könnten sich dann auch mögliche Zeitfenster für das Training der Schwimmsportvereine ergeben. Schwimmkurse können wegen der Vorgaben (kein Körperkontakt, nur Theorie vom Beckenrand) weiterhin nicht stattfinden. Die Stadtwerkesprecherin ergänzt: "Aufgrund der auf 250 beschränkten Besucherzahl ist auch die Durchführung von Aqua-Kursen momentan nicht möglich."

Die Stadtwerke haben parallel dazu festgestellt, dass sich zum täglichen Start des öffentlichen Badebetriebes um 13 Uhr aufgrund der notwendigen Erfassung der Kontaktdaten "öfter mal eine Warteschlange bildet". Die Reaktion darauf ist ein Tipp: "Wenn es möglich ist, empfehlen wir daher aktuell erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt, zum Beispiel um 15 Uhr oder um 16 Uhr, in das Kufü-Bad oder in die Kufü-Sauna zu gehen." Im Kurfürstenbad gehören die Vormittage damit folglich auch weiterhin den Schulen, dann können alle anderen Gäste hinein. Von 13 bis 20 Uhr dürfen sich maximal 250 Menschen zeitgleich im Bad befinden. Im Sportbecken, das in fünf Bahnen unterteilt ist, können pro Spur maximal sieben Schwimmer zur selben Zeit aktiv sein. Sie haben sich an die Einbahnregelung zu halten, die sich im Hockermühlbad bewährt hat.

Sauna-Regeln unverändert

Auch an den Sauna-Regeln ändert sich vorerst nichts: Dieser Bereich ist für maximal 100 Gäste geöffnet. Die Altstadtblick-Sauna bleibt wie bisher aber geschlossen. Wie lang diese Testphase andauert, hängt vom Infektiongeschehen und künftigen politischen Vorgaben ab.

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