06.08.2020 - 14:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Kunst im Doppelpack: Zwei Ausstellungen im Amberger Luftmuseum

Philipp Geist gilt als einer der Pioniere unter den Video-Mapping-Künstlern. Seine Arbeiten zeigt das Luftmuseum bis 25. Oktober. Und in der gotischen Hauskapelle trifft Fotografie auf Meteorologie.

Kunst von Philipp Geist ist bis Sonntag, 25. Oktober, im Luftmuseum zu sehen. Nicht nur diese Ausstellung wird am Samstag, 8. August, eröffnet, sondern eine weitere, die in der gotischen Hauskapelle zu sehen ist und bei der Fotografie und Meteorologie verknüpft werden.
von Externer BeitragProfil

Zwei neue Ausstellungen werden am Samstag, 8. August, im Luftmuseum eröffnet. Im Erdgeschoss sind von Sonntag, 9. August, bis Sonntag, 25. Oktober, Arbeiten von Philipp Geist zu sehen. Geist arbeitet seit 1996 weltweit als Künstler mit den Medien Projection Mapping/Lichtkunst sowie mit Fotografie und Malerei. Geists Projekte sind laut einer Pressemitteilung in erster Linie gekennzeichnet durch ihre Komplexität in der Integration von Raum, Ton und Bewegtbild. Im Außenbereich verwandelt er die Architekturen in bewegte, malerische Leuchtskulpturen, die die Wahrnehmung der Betrachter in Zwei- und Dreidimensionalität herausfordern. Unter anderem wurden die Christus-Statue in Rio de Janeiro, der Kölner Dom und der Frankfurter Römer erleuchtet, ebenso das Nürnberger Rathaus und Gebäude in Iran, Indien und Bangladesch.

Für die Ausstellung im Luftmuseum hat Geist unter dem Titel "Aëria" eine begehbare Installation mit transparenten Stoffen und Folien, Prints und Filmen entworfen. Eebenso zeigt er die "Hidden Places"-Serie, weitere abstrakte Projektionen sowie eine Rückschau bisheriger Arbeiten.

In der gotischen Hauskapelle sind parallel Fotografien des Wetterfotografen Bastian Werner ausgestellt. Unter dem Titel "Sturm" trifft bei diesen Aufnahmen Fotografie auf Meteorologie. Doch neben Gewittern jagt Werner allen spektakulären Wetterphänomenen nach, immer auf der Suche nach dem perfekten Moment: Er arbeitet mit dem Wetter anstatt dagegen.

Sein Stil ist eine Kombination aus wissenschaftlichem Realismus und persönlichen Gefühlen und Erlebnissen während der Aufnahmen. Der Betrachter taucht in die spektakuläre Welt des Wetters ein. So entstehen Fotografien und Videografien aller möglichen Wetterphänomene unseres Breitengrades.

Corona-bedingt findet die Vernissage im Freien statt. Die Teilnehmer müssen Abstand zueinander halten. Wetterbedingt kann es organisatorische Änderungen geben. Aktuelle Infos gibt es sowohl auf der Homepage (www.luftmuseum.de) oder telefonisch (42 08 83/). Um 17 Uhr wird die Ausstellung offiziell eröffnet, danach kann sie in Kleingruppen gemeinsam mit Philipp Geist besichtigt werden. Ende ist um 20 Uhr. Einlass ist nur mit Mund-Nase-Schutz. Das Luftmuseum fragt die Kontaktdaten ab. Interessierte können sich unter Angabe ihrer Kontaktdaten auch vorab per E-Mail (mail[at]luftmuseum[dot]de) anmelden.

Eine Fotografie des Wetterfotografen Bastian Werner.
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