29.09.2020 - 09:11 Uhr
AmbergOberpfalz

Keine neuen Coronafälle in der Region Amberg-Sulzbach

Das Landesamt für Gesundheit meldet für Montag, 8 Uhr, keine neuen Coronafälle für die Region Amberg und Amberg-Sulzbach. Die 7-Tage-Inzidenz steigt bei der Stadt trotzdem leicht, im Landkreis fällt sie.

Zunächst waren es Reiserückkehrer, die für steigende Infektionszahlen gesorgt haben. Nun gehen die Experten davon aus, dass sich mehr Menschen bei privaten Feiern ohne Schutzmaßnahmen anstecken.
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Es wurden keine neuen Coronafälle für Montag, 8 Uhr, in der Region gemeldet. Das teilt das Landesamt für Gesundheit auf seiner Webseite mit. Für Amberg bedeuten die neuen Zahlen eine leicht steigende Inzidenz von 19,3 auf 21,44. Im Landkreis fällt sie von 8,7 auf 5,82.

Laut dem Leiter des Gesundheitsamts Roland Brey erscheinen in den Statistiken nun mehr Fälle, "weil intensiver getestet wird". Was im Frühjahr noch als Dunkelziffer spekuliert wurde, sei nun bewiesen. Zusätzlich würden bei jedem bekannten Fall die Kontaktpersonen ermittelt.

Private Feiern im Fokus

Bei einer Erzieherin des Amberger Kindergartens St. Martin wurde ein positives Coronatestergebnis bekannt.

Noch vor einigen Wochen seien es die Reiserückkehrer gewesen, die das Virus ins Land brachten und verbreiteten. "Jetzt finden wir Erkrankte eher im privaten Umfeld, die zu Feiern ohne Schutzmaßnahmen gegangen sind." Treffen und Veranstaltungen, die nun wieder mehr stattfinden, "spielen jetzt die größere Rolle". Viele Menschen würden sich bei einem Ereignis infizieren.

Amberger Kindergarten und Berufsschule

Amberg

Kindergarten Amberg: Gleiches Prozedere wie in Hirschau

Beim Hirschauer Kindergarten St. Wolfgang, bei dem vor gut 14 Tagen eine Erzieherin mit einem positiven Coronatest auffiel, sind die ergriffenen Maßnahmen fast wieder vorbei. "Bei den Tests von Kindern und Personal gab es keine weiteren Fälle." Wer positiv sei, müsse freilich in Quarantäne bleiben. Träger und Jugendamt könnten nun überlegen, ob und wann sie wieder öffnen. "Bei Kindergärten und Schulen gilt natürlich, so früh wie möglich - wenn es infektiologisch möglich ist - zu öffnen. "Es hängt natürlich viel von den Testergebnissen ab", erklärt Brey. Beim Amberger Kindergarten St. Martin, bei dem eine Erzieherin vor einigen Tagen ebenfalls positiv getestet worden ist, würde nun das gleiche Verfahren gestartet wie in Hirschau. "Alle werden getestet."

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