18.08.2021 - 12:16 Uhr
AmbergOberpfalz

Immer wieder Farbspritzer an Haus in Amberg

Matthias Späth betreibt in Amberg einen Handyreparaturladen. Seit geraumer Zeit wird die Hausfassade immer wieder mit Farbe besprüht. Vermieter und Mieter sind sauer und versprechen 1000 Euro, wenn der Täter gefasst wird.

Farbspritzer bis auf Höhe des ersten Stockes: Die Paradiesgasse 2 wurde zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit beschmiert. Hausbesitzer und Mieter setzen eine Belohnung aus, wenn der Täter geschnappt wird.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Es ist ein kleiner Laden in der Mitte der Altstadt von Amberg. Matthias Späth betreibt in der Paradiesgasse 2 eine Handyreparaturwerkstatt. Seit geraumer Zeit macht der Name der Straße keine Ehre. Immer wieder ist das Haus Opfer von Sprühattacken. Mieter Matthias Späth hat alles mitnotiert. Er vermutet, dass die Anschläge sich gegen seine Person richten.

Innerhalb eines halben Jahres wurde die Fassade dreimal mit Farbe beschmiert. Es begann am 29. September 2020. In der Nacht wurde das Haus mit farbigen Linien besprüht. Am 14. März folgte die nächste Attacke mit der Spraydose. Und zuletzt wurde am 1. August rote Lackfarbe bis auf Höhe des ersten Stockes geschleudert.

"Mein Vermieter hat die Fassade dreimal überstreichen lassen. Das ist natürlich sehr kostenintensiv", sagt Matthias Späth. Deshalb setzt er gemeinsam mit ihm eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus, wenn der Täter geschnappt wird. "Vielleicht können wir die Amberger dazu motivieren, aufzupassen. In der Paradiesgasse und drumherum wohnen ja viele Leute."

Natürlich sei auch die Polizei davon in Kenntnis gesetzt worden. Und es gebe Bilder einer Überwachungskamera, die aus dem Laden heraus den Täter fotografiert habe. Die Bilder zeigen eine korpulente Person mit schwarzer Kapuzenjacke und einer eigentümlichen Gangart. Die Polizei ermittelt.

Auch Eier landeten schon auf einer Hausfassade

Amberg
Das Haus in der Paradiesgasse 2 war innerhalb eines halben Jahres dreimal Opfer einer Sprühattacke..

"Vielleicht können wir die Amberger dazu motivieren, aufzupassen. In der Paradiesgasse und drumherum wohnen ja viele Leute."

Matthias Späth

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.