14.04.2021 - 11:45 Uhr
AmbergOberpfalz

H&M-Sprecherin reagiert auf Schließungs-Gerüchte

Auch die große Modekette H&M bleibt von der Corona-Pandemie nicht verschont. Hunderte Filialen müssen geschlossen werden. In Amberg halten sich Gerüchte, dass auch das Geschäft in der Georgenstraße betroffen ist.

In der Amberger H&M Filiale darf momentan nur mit Termin und negativem Test geshoppt werden.
von Mareike Schwab Kontakt Profil

Die schwedische Modekette Hennes und Mauritz (H&M) hat aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr ein deutliches Minus eingefahren. Der Nettoumsatz von H&M ging im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zurück. Deshalb kündigte das Unternehmen im Oktober letzten Jahres an, 2021 das eigene Filialnetz weltweit um 250 Läden reduzieren zu wollen. Kein Wunder, dass sich die Gerüchte häuften, dass auch die Filiale in Amberg von einer Schließung betroffen ist. Schließlich konnte sie im vergangenen Jahr durch die Corona-Krise nur bedingt öffnen. Von vielen Seiten hieß es, dass der Laden nach dem nächsten Lockdown gleich ganz zu bleibe. Mittlerweile darf der Modeladen in der Innenstadt zwar wieder „Click & Meet“ (einkaufen mit Terminvereinbarung) anbieten, dennoch halten sich die Schließungs-Gerüchte.

Die Amberger Filialleitung wollte sich dazu nicht äußern und verwies für ein offizielles Statement an die Pressestelle in Hamburg. Dort hieß es: „Zum aktuellen Zeitpunkt ist keine Schließung des H&M-Geschäfts in Amberg geplant.“ Es handele sich hierbei wirklich nur um ein Gerücht, betont eine H&M-Sprecherin. Die Filiale in Amberg wird also weiterhin in der Innenstadt bestehen bleiben. Allerdings vorerst mit eingeschränktem Shoppingerlebnis. Einkaufen ist dort momentan nur mit einem negativen Corona-Test und vorher vereinbarten Termin möglich.

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Amberg
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