04.08.2021 - 12:40 Uhr
AmbergOberpfalz

Corona-Helden im Cineplex Amberg

Mit Freunden ins Cineplex Amberg und den neuen Eberhofer-Film anschauen. Was gibt es Schöneres? Das alles als auserwählter Corona-Held zu tun!

Kristina Tafelmeier (sitzend, gelbes Oberteil) ist eine der Corona-Heldinnen, die mit neun Freunden am Dienstagabend den neuen Eberhofer-Film im Cineplex Amberg anschauen durfte.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Endlich wieder Kino. Endlich wieder mit Freunden treffen. Endlich wieder Eberhofer. Diese Kombination hat die fast 250 Kinobesucher am Dienstagabend begeistert. Das Cineplex Amberg war für ein paar Stunden nur für sie reserviert.

Bei einer gemeinsamen Aktion des Amberger Kinos und von Oberpfalz-Medien sind 25 Corona-Helden ausgewählt worden, von denen jeder mit neun Freunden "Kaiserschmarrndrama" als Vorpremiere ansehen durfte. Unter den Helden waren ein Friseurteam, ebenso wie ein Kinderarztpraxis-Team, Krankenschwestern und Pfleger, Menschen, die im Kindergarten, in Altenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen arbeiten, Polizisten, ein Hausmeister und ein Lkw-Fahrer, alleinerziehende Mütter und hilfsbereite Nachbarn.

Der Film-Trailer

Urwitzige Szenen

So bunt diese Zusammensetzung war, eines war offensichtlich: Den Kinogästen hat es gefallen. Schon im Foyer ging es locker zu. Die Corona-Helden deckten sich mit Popcorn, Nachos sowie Cola für die Vorführung ein und ließen sich in ihren Gruppen gemeinsam ablichten. In den Sälen, die so voll besetzt waren, wie Corona es denn erlaubte, lachte das Publikum regelmäßig über das gezeigte "Kaiserschmarrndrama". Dass die Eberhofer-Filme in den Oberpfälzer Breitengraden ohnehin ganz gut funktionieren, ist bekannt. Aber sowohl das Gemeinschaftserlebnis, als auch einige enorm lustige Szenen sorgten dafür, dass man im Saal immer wieder das Gefühl hatte, dass einige Zuschauer gleich aus dem Kinosessel plumpsen, weil sie sich so dermaßen schlapp lachen. Alleine als Rudi Birkenberger (gespielt von Simon Schwarz) ungewollt bekifft ermittelt – urwitziger geht's kaum.

Kein Wunder, dass die 35-jährige Kristina Tafelmeier urteilt: "Geiler Film. Ich liebe den Eberhofer einfach, habe jedes Buch gelesen und bis auf einen Film alle Teile gesehen." Auch von der Corona-Helden-Aktion an sich schwärmt die Lintacherin, die ausgewählt worden war, weil sie in der Notaufnahme des Klinikums St. Marien in Amberg und nebenbei noch im Impfzentrum in Amberg arbeitet. Es sei schön, endlich mal wieder mit Freunden etwas unternehmen zu können, erklärt sie.

Zwei Tage vor offiziellen Start

Das dürfte sich in den kommenden Wochen fortsetzen. "Kaiserschmarrndrama" verzeichnet im Cineplex Amberg laut Theaterleiter Stephan Götz einen enormen Ansturm. Eberhofer-Fans buchen sich zum Kinostart fleißig in die Säle ein. Die Corona-Helden durften zur Belohnung für ihr Engagement die Rita-Falk-Verfilmung bereits zwei Tage vor dem offiziellen Deutschland-Start ansehen. Die Corona-Helden haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie anpacken, wenn es drauf ankommt. Oder um es mit den Worten aus dem ersten Batman-Film von Christopher Nolan zu sagen: "Aber was man im Inneren ist, zählt nicht. Das was wir tun, zeigt wer wir sind."

Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 1

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Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 2

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Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 3

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Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 4

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Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 5

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Hier gibt es die Geschichten der Corona-Helden nachzulesen: Teil 6

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"Geiler Film. Ich liebe den Eberhofer einfach, habe jedes Buch gelesen und bis auf einen Film alle Teile gesehen."

Corona-Heldin Kristina Tafelmeier

 

 

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