06.05.2021 - 12:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Ausbildungskompass: Werben um Fachkräfte von morgen

Fachkräfte sind rar. Um um sie zu werben, geht der Ausbildungskompass in die nächste Runde. Firmen können sich noch bis 10. Mai registrieren.

Die Initiatorin und Wirtschaftsförderin Angela Powalla (links) mit Yvonne Schieder, Leiterin der IHK Geschäftsstelle Amberg-Sulzbach.
von Externer BeitragProfil

Corona hat in der Wirtschaft vieles zum Erliegen gebracht, auch die Suche nach Nachwuchs für die Unternehmen: keine Praktika, keine Ausbildungsmessen und kein direkter Kontakt in den Schulen. Um die Rückkehr zur Normalität zu unterstützen und trotzdem die Weichen für die Zukunft zu stellen, erscheint in diesem Jahr im Landkreis Amberg-Sulzbach die 2. Auflage des Ausbildungskompasses. Für optimale Unterstützung und das Zusammenbringen von jungen Menschen und dem Ausbildungsbetrieb, wie es in einer Pressemeldung dazu heißt. Das vom Landkreis Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach, dem Naturpark Hirschwald und der AOVE Regionalentwicklung herausgegebene Kompendium bietet einen umfassenden Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Dabei sind aber nicht nur die klassischen Lehrstellen in den jeweiligen Unternehmen aufgelistet, es finden sich zudem auch Informationen darüber, welche Betriebe einen Ferienjob, Praktika oder ein duales Studium anbieten. Hinzu kommen Angaben, wo man den Bundesfreiwilligendienst, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten kann. Auch die Möglichkeit der Ausbildung in Teilzeit wurde dieses Jahr mit aufgenommen.

Damit die Schüler, die sich gerade in der Phase der Berufsorientierung befinden, direkt erreicht werden, wird der Ausbildungskompass in allen Schulen des Landkreises verteilt und dort auch aktiv im Unterricht eingesetzt. Außerdem ist die Broschüre in den Rathäusern, im Landratsamt, bei der Agentur für Arbeit sowie bei Unternehmen, Krankenkassen und Banken kostenlos erhältlich. Der Ausbildungskompass ist unter www.mein-ausbildungskompass.de als digitale Version auch landkreisübergreifend abzurufen. Online ist auch eine Umkreissuche für Jobs programmiert. Hier kann man sich zusätzlich gleich noch Informationen holen, wie man eine ins Auge gefasste Ausbildungsstelle mit Bus und Bahn erreichen kann. Über 100 Berufsbilder – inhaltlich ansprechend und optisch hochwertig dargestellt – warten darauf, entdeckt zu werden. Zu nahezu allen Ausbildungsprofilen gibt es ferner einen Info-Film, der über einen QR-Code aufgerufen werden kann.

Für Unternehmen – vom Handwerker bis zum international tätigen Mittelständler – gibt es keine direktere Möglichkeit, um junge Menschen auf sich aufmerksam zu machen. 60 Euro je Ausbildungsberuf kostet der Eintrag im Ausbildungskompass. Firmen, welche dieses Angebot nutzen möchten, können sich bis 10. Mai unter www.ausbildungskompass.de registrieren; dort finden sich auch Informationen über alle weiteren Optionen, um das jeweilige Unternehmen vorzustellen. Bei Fragen kann man sich an die Wirtschaftsförderin des Landkreises Amberg-Sulzbach, Angela Powalla, unter 09621 39-170 wenden.

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