21.03.2021 - 16:08 Uhr
AmbergOberpfalz

21-Jährige Bundestagsdirektkandidatin für die FW in Amberg-Sulzbach und Neumarkt

Daisy Miranda aus Lauterhofen bewirbt sich für die Freien Wähler um das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis 232 Amberg-Neumarkt. Die Delegierten setzen einstimmig auf die 21-Jährige.

Sie strahlten nach der Wahl der Bundestagsdirektkandidatin der Freien Wähler um die Wette (von links): der Neumarkter Kreisvorsitzende Günther Müller, die gewählte Kandidatin Daisy Miranda aus Lauterhofen, Hans Martin Grötsch, der stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Wähler, und Albert Geitner, Kreisvorsitzender in Amberg-Sulzbach.
von Autor JPProfil

Bei der Delegiertenversammlung der Freien Wähler des Wahlkreises 232 Amberg-Neumarkt in der Schulturnhalle in Lauterhofen wurde genau auf die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet.

31 Delegierte stimmten dabei über den Kandidaten für das Direktmandat bei der Bundestagswahl im Herbst ab. Hans Martin Grötsch (Königstein) vom Landesverband freute sich, dass die Freien Wähler in Deutschland immer besser bekannt würden. Die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hätten dies bewiesen.

Ergebnis einstimmig

Für das Direktmandat vorgeschlagen wurde Daisy Miranda aus Lauterhofen. In geheimer Abstimmung sprachen sich sämtliche Delegierten für die 21-Jährige aus. Die FW-Kreisvorsitzenden aus Amberg-Sulzbach und Neumarkt, Albert Geitner und Günther Müller, gratulierten der Kandidatin mit einem Blumenstrauß und wünschten ihr viel Glück bei der Aufgabe, als Repräsentantin der FW gegen die etablierten Parteien anzutreten.

Anschließend stellte sich die couragierte 21-Jährige, deren Vater aus Ceylon stammt, kurz vor und nannte die Ziele ihrer Kandidatur. Im Beruf absolviere sie ein duales Studium. Auch ihre Leidenschaft für die Musik erwähnte sie.

Für kommunale Krankenhäuser

Als politische Schwerpunkte nannte Daisy Miranda: zukunftsfähige Bildungspolitik, Digitalisierung auch im ländlichen Bereich, Förderung der Regionalität, Ausbau der dezentralen Energieversorgung und ein Ende des Sterbens der kommunalen Krankenhäuser, die zur Versorgung der Bevölkerung gerade auch in Pandemiezeiten für Familien, Kinder und Senioren gleichermaßen lebenswichtig seien.

Hans Martin Grötsch meinte, dass die Bürger zurecht auch in Krisenzeiten Perspektiven wollten. Bei den FW hätten die Schlagworte Lobbyismus, Vetternwirtschaft, Personaldebatten und -affären noch keinen Einzug gehalten. Man versuche in München – wie auch in Berlin – Entscheidungen zum Wohl der Bevölkerung herbeizuführen. Anschließend ging es zum Abschlussfoto, bei dem sich Daisy Miranda des Ansturms der Gratulanten kaum erwehren konnte.

Daisy Miranda hatte ihre Kandidatur selbstbewusst angekündigt

Amberg

 

 

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