28.09.2021 - 13:54 Uhr
Altmannshof bei PoppenrichtOberpfalz

CSU-Ortsverband Poppenricht-Traßlberg ehrt bei 75-Jahr-Feier 540 Jahre Parteitreue

Den langjährigen Mitgliedern des CSU-Ortsverbands Poppenricht-Traßlberg gratulieren Listenkandidatin Birgit Barth (Zweite von links), CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz (Dritter von links), Direktkandidatin Susanne Hierl (Vierte von links) und Ortsvorsitzender Bürgermeister Herrmann Böhm (rechts).
von Christian LinglProfil

Es war 1946 gerade einmal ein paar Wochen her, dass sich im Osten die SPD mit den Kommunisten zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zusammenschlossen, als in Traßlberg der Ortsverband der CSU aus der Taufe gehoben wurde. Ortsvorsitzender Herrmann Böhm nahm die Mitglieder und Ehrengäste bei der Festveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen des CSU-Ortsverbands Poppenricht-Traßlberg mit auf eine Reise in die Geschichte der Ortsgruppe.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ehrung langjähriger Mitglieder. Bundestagskandidatin Susanne Hierl eröffnete den Reigen der Festreden. Auch sie nahm die Gäste mit in die Gründungszeit. Im Saal des Gasthofs Kopf in Altmannshof spannte sie dabei den Bogen von der Zeit der Nachkriegsjahre hin zum heutigen Tag. Heftig kritisierten alle Redner die Idee, Auerbach künftig dem Wahlkreis Tirschenreuth zuzuschlagen. Birgit Barth, Listenkandidatin von dort, nannte die Verkehrskonzepte der Grünen "völlig weltfremd".

CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz nahm sich in seiner Ansprache die „Maikäfer“ vor, wie er sie nannte. Er meinte damit jene Politiker, die aus der Region in die Parlamente entsandt würden und dann für Jahre untertauchten und erst zur nächsten Wahl wieder aus dem Erdboden kämen. Namentlich nannte er hier den Abgeordneten der AfD, der in den vergangenen Jahren „null Mal in Amberg gewesen ist“.

Hermann Böhm stellte in den Mittelpunkt seines Vortrags die Würdigung der Gründer, der Ortsvorsitzenden und Ehrenmitglieder. Er ließ die Geschichte der anfangs noch zwei Ortsverbände Revue passieren. Nachdem in Traßlberg bereits 1946 der Ortsverband gegründet wurde, folgte die Gründung in Poppenricht im Jahr 1962. Nach der Gebietsreform fusionierten die beiden Verbände im Jahr 1975. Aufgrund der starken Arbeiterbewegung in der durch Bergbau und Stahl geprägten Gemeinde zwischen Luitpold- und Maxhütte habe die CSU erst seit den 2000er-Jahren mit Franz Birkl den Bürgermeister stellen können, sagte Böhm.

In Summe 540 Jahre CSU-Mitgliedschaft standen an diesem Festabend zur Ehrung an, die der Ortsvorsitzende gemeinsam mit den drei Festgästen im Anschluss an die Ansprachen vornahm.

Hintergrund:

Ehrungen

  • 50 Jahre Mitgliedschaft: Michael Flierl, Günther Himmerer, Theresia Schwab und Hans-Walter Wilfer
  • 45 Jahre: Hans Klober und Josef Weiss
  • 35 Jahre: Rita Kummert und Hans Prechtl
  • 25 Jahre: Georg Graml, Werner Hartmann, Gerhard Kalb und Hubert Siegert
  • 20 Jahre: Christian Beck, Matthias Biller, Reiner Fickenscher und Reiner Hoffmann
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