04.12.2020 - 09:20 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Schulverband Altenstadt/WN: Für jeden Schüler knapp 4900 Euro Umlage

von fsbProfil

Nur einstimmige Beschlüsse gab es in der Schulverbandsversammlung für die Mittelschule. Der Altenstädter Bürgermeister Ernst Schicketanz tagte mit seinen Kollegen Gerhard Kellner, Kirchendemenreuth, und Reinhard Sollfrank, Parkstein, sowie Rektorin Gabriela Reitinger-Maier. Die stellvertretende Kämmerin Gisela Zetzlmann erläuterte die Haushaltssatzung und den Finanz- und Haushaltsplan. Beide wurden mit 3:0 beschlossen.

Der Haushaltsplan für 2021 schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 463.500 Euro und im Vermögenshaushalt mit 30.900 Euro ab. Das Haushaltsvolumen vermindert sich gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Die Verwaltungsumlage erhöht sich auch wegen sinkender Schülerzahlen um 34,45 Prozent auf 4858,6207 Euro für jeden der 87 Verbandsschüler. Nicht einberechnet werden die 19 Verbundschüler, die auch aus Neustadt/WN und Floß kommen.

In 2022 hofft man, wieder durch Zuschüsse weitere Rücklagen bilden und dadurch die Umlage senken zu können. Die Rücklagen von 32.358 Euro werden bis zum Beginn des Haushaltsjahres 2022 voraussichtlich auf 14 858 Euro sinken, sind aber noch über dem Mindestbetrag. Eine Erhöhung der Mieten und Pachten für das Schulgebäude von 128.000 Euro 2020 auf 163.100 Euro ist durch die Baumaßnahmen bedingt. Außerdem sind noch nicht alle Zuschüsse eingetroffen, so dass ein höherer Wert angesetzt werden musste.

Zu den Ausgaben im Verwaltungshaushalt zählen die Anschaffung eines Laptops für die Jugendsozialarbeit (1000 Euro), die Überprüfungskosten für die elektronischen Geräte (1500 Euro), die Ersatzbeschaffung von Fußballnetzen für den Allwetterplatz (1000 Euro) und die Kosten für den Datentarif Internet (1900 Euro). Bei den Einnahmen im Vermögenshaushalt ist die Festbetragsfinanzierung von 750 Euro Zuschuss pro Lehrerdienstgerät mit 11.300 Euro angesetzt. Hierbei ist noch unklar, ob der Freistaat oder der Sachaufwandsträger die Finanzierung übernehmen muss. Die Investitionszulagen vom Land für Kohlendioxid-Ampeln (in sechs Klassenzimmern, im Computer- und einem Fachraum) betragen 600 Euro, die Investitionszuschüsse von privaten Unternehmen zum Projekt "Mint Sprint" (mehrere kleine Lernroboter) 1500 Euro. Bei den Ausgaben des Vermögenshaushalt sind unter anderem der Erwerb der Sicherungssoftware Firewall (3500 Euro), von Möbeln für die Mensa (5700 Euro) und der CO2-Ampeln (2400 Euro) vermerkt.

Normalerweise werden keine oder nur geringe Haushaltsreste aus dem derzeitigen Haushaltsjahr gebildet. Da noch nicht alle Rechnungen und Zuschüsse eingetroffen sind, werden nicht ausgeschöpfte Ausgabensätze aus dem Haushaltsjahr 2020 in das nächste übertragen. Sie betreffen besonders das "Digitale Klassenzimmer", den Digitalpakt sowie die EDV-Ausstattung und Software ohne Förderung (3:0).

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