20.09.2020 - 14:03 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Rockiges Debütalbum

Im Debütalbum der Band "Superniere" sind Inspirationen aus 30 Jahren Rockgeschichte verarbeitet.

Die Band "Superniere" mit Stefan Lang, Christoph Schenk, Andreas und Tobias Poyer (von rechts) hat mit "Low Price Lullabies" ein beachtens- und hörenswertes Debütalbum auf den Markt gebracht.
von Hans PremProfil

Die Band „Superniere“ sorgte nicht nur bei ihrem ersten Live-Auftritt auf der Event-Wiese im Schätzlerbad für Furore. Mit „Low Price Lullabies“ schufen sie ein beachtenswertes Debütalbum, bei dem Freunde des melodiösen Rocks voll auf ihre Kosten kommen.

Der Titel des Albums täuscht. Von "niedrig ausgepreisten Schlafliedern" ist die darauf gepresste Musik meilenweit entfernt. Stefan Lange (Gesang), Andreas Poyer (E-Gitarre), Tobias Poyer (Bass) und Christoph Schenk (Drums) haben sich dem Rock mit seinen vielen Facetten verschrieben.

Auf ihrem Album mit 16 Eigenkompositionen fehlt jedoch so gut wie bei keinem Titel der melodiöse Teil. So enthält der Blues „Circus leaves the town“ mit hartem Gitarrensound auch einige Takte melodiöser Gitarrenklänge, in denen vor allem die rockige Stimme von Sänger Steven gut zur Geltung kommt.

Covern wollten die drei musikalischen Jungspunde und der gestandene Sänger Steven nie. Obwohl die vier wissen, dass man mit Cover-Songs ein breiteres Publikum erreicht. Sie haben ihren eigenen Stil gefunden, mit Inspirationen aus den letzten 30 Jahren Rockgeschichte. Meistens legt Gitarrist Andy das musikalische Grundgerüst für einen Song, auf dem dann aufgebaut wird. Die Texte stammen von Sänger Steven.

Sie handeln von der gefühlvollen Liebesballade („Final nights“) bis zu gesellschaftskritischen Ereignissen. Die Rhythmen sind sehr abwechslungsreich und wechseln auch immer wieder in den einzelnen Stücken, so wie bei „When the hell breakes loose“. Die Melodien sind unkompliziert und eingängig wie „Not a lovesong“. Alles in allem klingt das im Corner-Studio von Christoph Schenk produzierte Debütalbum von „Superniere“ sehr abwechslungsreich und ausgereift. Zu haben ist die Scheibe unter anderem bei allen großen Streaming-Plattformen, von Youtube bis Spotify.

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