19.10.2020 - 09:27 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Neue Belüfter für Kläranlage

Die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Altenstadt-Neustadt-Störnstein erhält neue Belüfter. Klärwärter Josef Härtl informiert bei einem Ortstermin über die Installation.

Klärwärter Josef Härtl (rechts) erklärt den beiden Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Ernst Schicketanz aus Altenstadt/WN (Mitte) und Bürgermeister Sebastian Dippold aus Neustadt/WN (links) die Funktionsweise der neuen Belüfter.
von Werner SchmolaProfil

Der Neustädter Bürgermeister Sebastian Dippold und sein Altenstädter Kollege Ernst Schicketanz trafen sich zum Ortstermin in der Kläranlage. Klärwärter Josef Härtl erklärte den Rathauschefs und Verbandsvorsitzenden des Abwasserzweckverbands Altenstadt-Neustadt-Störnstein die Funktionsweise der neuen Belüfter. „Die 2012 eingebauten Rohrbelüfter haben nach Herstellerangaben eine Nutzungsdauer von maximal sechs bis acht Jahren", führte Härtl aus. Die darin befindlichen Weichmacher würden mit der Zeit entweichen und die Membranen daher hart werden. "Dadurch entsteht ein Druckanstieg, und es muss immer mehr Energie aufgewendet werden, um genügend Sauerstoff für die Mikroorganismen ins Belebungsbecken einzublasen“, erklärte der Fachmann.

„Die neuen Plattenbelüfter eines namhaften Herstellers aus Adelsdorf haben keine Weichmacher, die Nutzungsdauer beträgt nach Herstellerangaben 15 bis 20 Jahre und sie sind energieeffizienter als die bisherigen Belüfter“, berichtete Härtl des Weiteren. Die Demontage der alten Rohrbelüfter und die Reinigung der drei Belebungsbecken wurden durch das Betriebspersonal der Kläranlage (Josef Härtl, Manuel Fischer und Matthias Berlinger) erledigt.

Den Einbau der neuen Plattenbelüfter übernahm der Umwelttechnik-Betrieb. Die Steuerungsanpassung und Überwachung der Arbeiten erfolgte durch einen Spezialisten des Herstellers. Der Abwasserzweckverband rechnet aufgrund dieser Modernisierung mit einer Betriebskostenreduzierung von bis zu 10.000 Euro pro Jahr sowie mit einer jährlichen Reduzierung der Kohlendioxyd-Emissionen um rund 36.000 Kilogramm.

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