21.08.2020 - 10:51 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Neue Band "Superniere" startet durch

Drei musikalische Jungspunde und ein alter Hase im Musikgeschäft wollen als „Superniere“ die Szene aufmischen und auffrischen.

Steven, Chris, Tobias und Andy (von links) sehen entspannt ihrer musikalischen Zukunft entgegen. Sie wollen mit "Superniere" und melodiösem Rock die Bühnen erobern.
von Hans PremProfil

Der Begriff Superniere lässt vielleicht an ein überdimensioniertes Organ denken. Für Techniker und Musiker bedeutet er die Form eines Mikrofonkopfes. Steven, Andy, Chris und Tobias haben ihn sich zum Bandnamen auserkoren.

„Unser Bandname ist praktisch spontan aus einem Arbeitstitel entstanden“, informiert Sänger Stefan Lange im fein eingerichteten Probenraum auf dem ehemaligen Werksgelände der Firma Beyer & Co in Altenstadt. Andreas Poyer (E-Gitarre), sein Bruder Tobias (Bass), Christoph Schenk (Drums) und er hätten sich lange über Mikrofone und den damit verbundenen Begriff Superniere unterhalten, als der spontane Einfall zum gleichnamigen Bandnamen kam.

Ein "magischer Moment"

Ebenso spontan war auch der Zusammenschluss der vier Musiker. Sänger Steven (52 Jahre alt) wirkte bei den „Bad Habbits“ mit. Die Band plante einen gemeinsamen Auftritt mit Andy (29), Chris (31) und Tobias (26), die zusammen ein anderes musikalisches Projekt verfolgten. Zur ersten gemeinsam geplanten Probe im Winter 2016 kam aber nur der Sänger der „Bad Habbits“, da der Rest keine Zeit hatte. „Wir improvisierten an diesem Abend bestimmt 15 Stücke von uns. Es war ein so toller Gig, dass wir beschlossen, ein gemeinsames Projekt anzugehen“, erzählt Christoph Schenk. Die Harmonie zwischen den Musikern war von Anfang an da, sodass alle Beteiligten sogar von einem magischen Moment sprechen.

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„Wir wussten sofort, wir gehören zusammen“, ist sich Christoph Schenk sicher. Covern kommt für die vier nicht in Frage. Sie komponieren und texten ihre Stücke selbst. Ihren Musikstil könnte man als melodiösen Rock bezeichnen. „Ein Querschnitt durch 30 Jahre Rockgeschichte, vom Stone- bis zum Klassik-Rock und Rock 'n' Roll“, beschreibt es Gitarrist Andy. Er sorgt mit seiner E-Gitarre für das Grundgerüst der Titel, Sänger Steven textet. Von der Liebesballade bis zu gesellschaftskritischen Texten lässt die Band kaum einen Bereich zu Themen, die das Leben schreibt, aus. „Unsere Texte sind in Englisch und nicht politisch motiviert“, klärt der Sänger auf.

Live auf die Bühne will die Band erst gehen, wenn sich eine gewisse Professionalität in ihrer Musik und deren Performance eingestellt hat. Demnächst soll es soweit sein: "Superniere" hat am 4. September auf der "Eventwiesn" im Schätzlerbad ihren ersten Live-Auftritt.

Bemerkenswertes Debütalbum

An die Öffentlichkeit sind sie jedoch schon vor kurzem mit ihrem Debütalbum „Low Price Lullabies“ gegangen. Eine bemerkens- und hörenswerte Scheibe. Die 15 handgemachten Titel darauf klingen in der Ausführung sehr professionell, die rockigen Melodien und Beats sehr abwechslungsreich und eingängig. Produziert wurde das Album im Corner-Studio von Christoph Schenk. Zu haben ist es unter anderem bei allen großen Streaming-Plattformen von YouTube bis Spotify.

„Wir wollen keine Bierzelt-, sondern eine gute Live-Band werden, die auch auf großen Bühnen ins Gehör gehende Musik spielt“, erläutert Schenk die Zukunftspläne. Bei allem Ehrgeiz kommt bei "Superniere" natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Das merkt man beim Gespräch mit den Jungs und vor allem auch in ihrer Musik.

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