17.09.2020 - 12:22 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Investitionspakt könnte Sanierung der Altenstädter Tennishalle ermöglichen

Die Tennishalle in Altenstadt/WN ist in die Jahre gekommen. Eventuell könnte die Sanierung im Rahmen des Investitionspakts für Sportstätten erfolgen. Der Gemeinderat Altenstadt/WN ist interessiert.

Die Tennishalle in Altenstadt könnte saniert werden. Zurzeit gibt es dafür unter bestimmten Voraussetzungen Fördergeld. Ideen für eine Umgestaltung gibt es etliche im Gemeinderat.
von Werner SchmolaProfil

Ein Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten mit Zuschüssen von 90 Prozent könnte der Gemeinde Altenstadt/WN und dem Sportverein helfen, die renovierungsbedürftige Sport- und Tennishalle zu sanieren.

Wie Architekt Klaus Stiefler vom Architekturbüro RSP aus Bayreuth erläuterte, stünden heuer für Investitionen bzw. an Fördergeld für die Oberpfalz noch drei Millionen Euro zur Verfügung. In den Genuss einer Förderung können nur Sportstätten kommen, die in einem städtebaulichen Sanierungsgebiet liegen. Das wäre in Altenstadt der Fall. Allerdings müsste bis zum 2. Oktober eine Interessensbekundung vorliegen. Ein Bewilligungsantrag sei erst danach notwendig.

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, seien bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, zum Beispiel die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und der sozialen Integration oder die Förderung der Gesundheit. Förderfähig sind laut Stiefler zum Beispiel Sportstätten (Umbau, Sanierung, Aufwertung) oder der Abbau von baulichen Barrieren. Unter anderen könnte aus der Tennishalle ein Mehrzweckhalle gemacht werden.

Die Gemeinderäte hatten sofort weitere Ideen: Kabinen und Duschen sanieren, Dach erneuern, Energetische Gebäudesanierung, B-Platz-Sanierung, Klar wurde in der Diskussion, dass man sich jetzt noch nicht auf bestimmte Maßnahmen festlegen kann. Diese müsste man sowieso gemeinsam mit dem Sportverein ausarbeiten. Deutlich wurde zudem auch, dass die Gemeinde wohl die Maßnahmen vorfinanzieren und die restlich 10 Prozent bezuschussen müsste. Der Gemeinderat bekundete schließlich einstimmig Interesse an dem Investitionspakt und an der Förderung.

Auch Flossenbürg nützt den Investitionspakt für ein Projekt

Flossenbürg
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