02.09.2019 - 12:28 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

„Galileo-ip“ und OTH kooperieren

Bei vielen Projekten in Wirtschaft oder Politik spielen Geoinformationen eine entscheidende Rolle. Sie bilden die Grundlage für die Gestaltung der Städte und Regionen oder die Entwicklung innovativer Technologien wie das autonome Fahren.

Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft: Claus Krapf (Zweiter von links) und Präsidentin Andrea Klug (Zweite von rechts) unterschreiben im Beisein von Ralf Trescher (rechts) und Sabine Märtin die Kooperationsvereinbarung.
von Autor LSTProfil

Unternehmen, Einrichtungen und Ämter brauchen Fachkräfte, die diese Geodaten erstellen, sammeln, analysieren und visualisieren. Seit dem Wintersemester 2018/19 wird an der OTH Amberg-Weiden der Bachelor-Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ angeboten, der auch dual mit vertiefter Praxis studiert werden kann. Ein neuer Kooperationspartner ist das Vermessungsbüro „Galileo-ip – Ingenieure GmbH“ aus Altenstadt/WN. Vor kurzem haben Prof. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Geschäftsführer Claus Krapf den Kooperationsvertrag im Beisein von Prof. Ralf Trescher und Sabine Märtin (Leiterin OTH-Professional) unterzeichnet.

„Studierende, die sich für das Studium mit vertiefter Praxis entscheiden, haben den Vorteil, dass sie sehr früh die Praxis intensiv kennenlernen. Mit der Galileo-ip haben wir nun einen gut ausgestatteten Partner an der Seite, wodurch die Studierenden profitieren“, sagte Klug.

„Galileo-ip“ ist eines der größten Vermessungsbüros in Nordbayern. „Die Zukunft der Digitalisierung fällt genau in unser Berufsfeld. Baustellen werden heute digital vermessen, so ist der klassische Vermesser inzwischen eher ein Datenmanager. Die Möglichkeit, Geoinformatik und Landmanagement dual zu studieren, ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation“, sagte Krapf.

Mit Maximilian Löw beginnt ein Mitarbeiter des Altenstädter Unternehmens bereits im kommenden Wintersemester sein duales Studium. „Der neue Studiengang bei uns in der Region, an dessen Inhalten wir maßgeblich mit gearbeitet haben, bietet uns künftig viele neue Möglichkeiten. Gerade in den Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, geeignetes Fachpersonal zu finden, ist er ein wichtiger Faktor“, sagte Krapf.

„Mit dem neuen Studiengang Geoinformatik und Landmanagement werten wir die Trends Digitalisierung, Wirtschaft und Arbeit 4.0 vor dem Hintergrund des demographischen Wandel und des gestiegenen Fachkräftebedarfs im ländlichen Raum aktiv auf. Wir bilden für die Praxis aus, deshalb ist auch der Studiengang gemeinsam mit der Praxis gestaltet worden“, sagte Klug.

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