24.08.2020 - 16:06 Uhr
AltendorfOberpfalz

Kraft aus Wurzeln, Blättern und Blüte

Getrocknet, gestoßen, in Öl, als Salbe oder Tee: Angelika Lang-Salzl teilte interessiertem Publikum ihr Wissen zur Heilkraft der Kräuter mit.
von Autor MVSProfil

Der Obst- und Gartenbauverein Altendorf blickte in seiner Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Darunter waren unter anderem der Vortrag "Biologische Vielfalt beginnt im eigenen Garten", der Besuchs des Rosenfests in Schwarzenfeld und Feierlichkeiten der Feuerwehren, resümierte Angelika Lang-Salzl.

Sie wurde wie der ganze Vorstand entlastet und für drei weitere Jahre gewählt. An ihrer Seite sind zweite Vorsitzende Sandra Schiesl, Kassiererin Petra Scharf, Schriftführerin Brigitte Fröhler, Gerätewart Hans Kappl sowie die Kassenprüfer Ida Köppl und Birgit Zapf.

Bürgermeister Markus Schiesl dankte den Mitgliedern des Gartenbauvereins: "Freilich sind alle Vereine fürs Dorf sehr wichtig, fürs gesellschaftliche Leben, die Kultur. Und von Eurer Arbeit sieht man besonders viel, und viel Schönes.", würdigte er. Grund zum Feiern hat der Verein im kommenden Jahr: Zum 100-Jährigen seit der ersten Gründung sind im Jahr 2021 ein zünftiges Konzert, das Pflanzen eines prächtigen Baumes und das Setzen von Blumenzwiebeln auf dem Gelände der gemeindeeigenenen Grundschule geplant. Außerdem steht ein Vortrag zum Thema Patientenverfügung und weitere Veranstaltungen auf dem Programm.

Vorsitzende Angelika Lang-Salzl referierte anschließend über die Heilkraft der Kräuter, die seit 745 nach Christus von der katholischen Kirche am 15. August - Mariä Himmelfahrt - geweiht werden. "Die Tradition beim Binden der Sträuße ist unterschiedlich", betonte die Referentin und zeigte einen selbst gebundenen, prächtig vielfältigen Strauß mit rotem Band zur Veranschaulichung. "Allen ist gemeinsam, dass sie der Sehnsucht Ausdruck verleihen, dass man heil werden möge an Leib und Seele."

Die Kräuter gelten als direkter Draht zum Glück, viele mit medizinisch belegter Wirkung. Thymian finde man zum Beispiel in fast jedem Hustensaft. Mädesüß, das an der Schwarzach besonders üppig gedeiht, gelte als natürliches Aspirin, veranschaulichte die Expertin abschließend.

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