28.12.2016 - 02:00 Uhr
Oberpfalz

Volksbund bekommt neuen Chef: Fürs Jugendprojekt viel getan

Amberg-Sulzbach. Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Kaspar Becher geht zum Jahresende in den Ruhestand: Dies war Anlass für die Vereins- und Projektleitung des Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz unter Leitung von Vorsitzendem Hartmut Schendzielorz in Regensburg die Geschäftsstelle des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu besuchen. Die Verantwortlichen des Jugendprojektes (EJPO) wollten sich bei einem der größten Förderer und Unterstützer bedanken. Zudem bot sich die Gelegenheit, Bechers Nachfolger Markus Nägel kennenzulernen und ihm das EJPO vorzustellen.

In der Geschäftsstelle des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge trafen sich (vorne, von links) Bezirksgeschäftsführer Kaspar Becher, Vorsitzender und Projektleiter Hartmut Schendzielorz, stellvertretende Projektleiterin Christiane Regn sowie (hinten, von links) stellvertretender Projektleiter Gerd Müller, Büroleiterin Jenny Burgis, der neue Bezirksgeschäftsführer Markus Nägel und stellvertretender Vorsitzender Klaus Siegert. Bild:
von Redaktion OnetzProfil

Schendzielorz erinnerte daran, dass Kaspar Becher seit der ersten Projektwoche 2002 mit vollem Einsatz dabei gewesen sei und diese bis heute großartig unterstützt habe - als Geschäftsführer, Reiseleiter, Gedenkstättenbetreuer und Schirmherr, aber vor allem auch als erfahrener und routinierter Busfahrer. Die jährlichen Veranstaltungen laufen in ganz Europa mit weit über 500 deutschen, polnischen und französischen jugendlichen Teilnehmern.

Für "die herausragende Zusammenarbeit und seinen leidenschaftlichen Einsatz" sei Becher bereits während der Projektwoche 2010 in Stettin die Ehrenmitgliedschaft im EJPO und auf Anregung von polnischen Jugendlichen der Ehrentitel "Professor Busfahrer" verliehen worden.

Im Verlauf des Gesprächs in Regensburg konnten Kaspar Becher und der designierte neue Geschäftsführer Markus Nägel mit der Vereins- und Projektleitung des Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz die Planung und Details für das Konzept der Projektphase III (2015 - 2020) mit den Veranstaltungswochen 2017 in Deutschland, 2018 in Polen und 2019 in Frankreich abstimmen.

Hintergrund

Nach dem Motto "Versöhnung, Verständigung, Freundschaft - Über Grenzen hinweg", verbunden mit "Geschichte zum Anfassen", wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Umsetzung der Projektphase III getan, um auch in Zukunft die Arbeit für den Frieden fortsetzen zu können.

Die Teilnehmer des Treffens in Regensburg tauschte sich noch bis in den Abend hinein über die derzeitige weltpolitische Situation aus. Einig war man sich darin, dass im Moment die Welt "Kopf stehe" und viele Länder und Kooperationen vor großen Veränderungen und Herausforderungen stünden.

Damit sieht sich das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz zusammen mit seinem Basispartner Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in seiner Projektarbeit mit den Jugendlichen bestätigt. Beide betrachten es geradezu als Herausforderung, sich mit weiteren Aktivitäten für Frieden und Verständigung, speziell mit den Nachbarn in West und Ost (Weimarer Dreieck: Frankreich, Deutschland, Polen), einzusetzen. Dabei versucht das EJPO, den Jugendlichen das jeweilige Land, die Leute und deren Kultur in einer Projektwoche nahe zu bringen (Mehr Informationen im Internet: www.Jugendprojekt-online.de).

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