03.12.2017 - 20:00 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Marktrat Königstein diskutiert über die Beteiligung an einem AOVE-Projekt: Archiv für mehrere Kommunen

In der Sitzung des Königsteiner Marktrats, in der dieses Mal keine Bauanträge oder Bauvoranfragen zu behandeln waren, legte Bürgermeister Hans Koch den Markträten einen Antrag der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils - Ehenbach (AOVE) vor. Sie hat ein Konzept für das Projekt "interkommunales Archiv der Kommunen" entwickelt und fragte nun nach einer Beteiligung des Marktes Königstein.

von Autor SCKProfil

Auf die Anfrage der AOVE bei verschiedenen Kommunen hat bislang bereits der Markt Freihung seine Zustimmung zurückgezogen, und auch die Stadt Hirschau meldete ihrerseits keinen Bedarf für ein interkommunales Archiv an. Der Bürgermeister sah keinen Bedarf seitens des Marktes, auch für die Verwaltungsgemeinschaft sei lediglich die geschichtliche Archivpflege für Königstein und Hirschbach interessant, weil die Registratur schon durch das RIS voll abgedeckt wird.

Seitens der AOVE werden die anfallenden Arbeitsstunden nach Bedarf und Wunsch abgerechnet. Bei der Neueinstellung von Personal ist vorgesehen, "Archivpflege" als Aufgabenbereich zu definieren. Die Archivpflege ist zudem Pflichtaufgabe einer Gemeinde. Dafür sind auch im Haushalt 2018 und in den weiteren Jahren Haushaltsmittel einzuplanen. Die Laufzeit des Projektes entspricht einer Dauer von fünf Jahren.

Mit Hirschbach

Danach müsste neu entschieden und beraten werden. Koch informierte darüber, dass Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst ebenfalls auf ähnlicher Ebene Interesse bekundet hat. Eine Umsetzung einer interkommunalen Archivierung hält Koch auch für die Franken-Pfalz für durchführbar. Er will dieses Thema bei der nächsten Franken-Pfalz-Sitzung einbringen. Unter der Voraussetzung, dass auch die Gemeinde Hirschbach einer interkommunalen Archivierung zustimmt, erteilte nun der Markt Königstein seine Zustimmung, wobei diese über die Betreuung durch die Verwaltungsgemeinschaft erfolgt und sich auf den geschichtlichen Teil beschränkt.

Der Bürgermeister legte den Fraktionen die Vorentwürfe für eine mögliche Erschließung wie auch eine Parzellierung bei der Neuausweisung des Baugebietes "Königstein-Nord" vor. Sie enthielten drei Alternativen, über die beraten werden muss. Die zu Papier gebrachten Planungen dienen nun als Grundlage für persönliche Überlegungen der Markträte, für die Fraktionsbesprechungen und für die Vorbereitung von notwendigen Bauausschusssitzungen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.