14.06.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Andrea Heining und Michaela Veigl sammeln 1230 Unterschriften: Für Verbote

Einen Ordner mit über Tausend Unterschriften übergaben Andrea Heining und Michaela Veigl an Bürgermeister Josef Etterer. Die Kastler fordern mehr Sicherheit auf der Staatsstraße 2665 auf Höhe der Abfahrten Unterbruck und Senkendorf. Das Staatliche Bauamt stellt sich jedoch quer.

Michaela Veigl (links) und Andrea Heining (rechts) übergeben einen Ordner mit über Tausend Unterschriften an Bürgermeister Josef Etterer. Damit unterstützen die Bürger ihre Forderungen nach Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverboten an den Kreuzungen bei Senkendorf und Unterbruck. Bild: rpp
von C. & W. RupprechtProfil

Die Initiatorinnen begrüßen das von Landrat Wolfgang Lippert kürzlich ausgesprochene Überholverbot auf Höhe Unterbruck, erneuern aber gleichzeitig ihre Forderung an das Landratsamt, das Staatliche Bauamt in Amberg und die Polizei, auch für Senkendorf ein Überholverbot anzuordnen und ein Tempolimit auf 70 (Unterbruck) beziehungsweise 60 (Senkendorf) einzuführen. Diese Schritte sind aus ihrer Sicht notwendig, da Linksabbiegespuren derzeit kategorisch abgelehnt werden. Das Argument, dass es sich nicht um Unfallschwerpunkte handele, wollen Heining und Veigl nicht gelten lassen. In Senkendorf sei die Situation besonders prekär, denn wegen des Haidenaab-Radwegs kreuzen Radfahrer die Straße, und auch die Schüler der Realschule überqueren die Straße. Gleiches gilt für Kinder, die mit dem Fahrrad nach Kastl beispielsweise zum Fußballtraining fahren. Zu Stoßzeiten sei eine gefahrlose Überquerung fast unmöglich.

Etterer betonte, dass er die Aktion unterstützt und die Unterschriften an das Landratsamt und das zuständige Bauamt weiterleitet. Die Gemeinde Kastl bemühte sich bereits mehrmals, aber erfolglos, um eine Entschärfung der beiden Stellen.

 

 

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