07.04.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Gemeinderat fordert für Staatsstraße 2665 strengere Geschwindigkeitsbegrenzung: Zumindest Tempo runtersetzen

Ein Dutzend Zuhörer lockt die Gemeinderatssitzung an. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei weniger dem verabschiedeten Haushalt, sondern den übrigen Tagesordnungspunkten.

von Bernhard KreuzerProfil

(bkr) Dazu gehörte die Oberflächenausgestaltung des Gehwegs im Geltungsbereich des Bebauungsplans Flurweg. Bürgermeister Josef Etterer unterrichtete über das Ergebnis einer Anliegerversammlung. Wunsch sei, den als Schotterrasen vorhandenen Gehweg zwischen den Parzellen 4 bis 8 auszubauen und somit durchgehend mit einer Pflasterschicht fertigzustellen. Das vorhandene, privat eingebrachte Pflaster müsste ausgewechselt werden. Die Kosten würden auf alle Grundstücksbesitzer des Baugebietes umgelegt, da auch die Anlieger des noch nicht ausgebauten Teilstücks an den bisherigen Ausgaben beteiligt wurden.

Gegen die Befestigung des Schotterrasens gab es auch Bedenken, weil der Gemeinderat den Ausbau einst so beschlossen hatte. Etterer wandte ein, dass auf den Restausbau damals aus Kostengründen verzichtet worden sei.. Für den durchgehenden Ausbau mit gleichem Pflaster stimmten schließlich neun Gemeinderäte.

In der Bürgerversammlung für die Ortsteile Unterbruck und Senkendorf hatten die Unterbrucker gefordert, die Ein- und Ausfahrt an der Staatsstraße 2665 nach Unterbruck zu schließen und den Verkehr über die zu ertüchtigende Flurbereinigungsstraße zum Industriegebiet zu lenken. Eine Schließung der Ein- und Ausfahrt sei nicht möglich, erklärte dazu der Rathauschef. Auch eine Linksabbiegespur als Alternative sei laut Mitteilung des Staatlichen Bauamts an das Landratsamt nicht möglich. Angestrebt wird deshalb, für den Einmündungsbereich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Kilometer pro Stunde sowie ein Überholverbot zu erreichen. Tempo 80 gilt bereits bei Senkendorf.

Wünschenswert ist dort eine Beschränkung auf 60 Kilometer pro Stunde. Zumindest sollte das Ende der 80er-Zone weiter Richtung Kastl über die Zufahrt des letzten Anwesens hinausgeschoben werden, meinte das Gremium.

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