29.05.2017 - 20:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Förderzentrum und Schulvorbereitende Einrichtug im Waldhaus Empfang bei Charles und Di

Ein Rehwild-Handy? Was soll das denn sein? Auch die Mädchen und Buben des Sonderpädagogischen Förderzentrums haben davon noch nichts gehört. Doch nach ihrem Besuch im Wildpark Mehlmeisel wissen sie nicht nur, was sich dahinter verbirgt, sondern auch, wofür es benötigt wird.

Im Waldhaus sahen die Mädchen und Buben des Sonderpädagogischen Förderzentrums Immenreuth sowie der Schulvorbereitenden Einrichtung Kastl und ihre Betreuer Waldtiere aus nächster Nähe. Bild: ak
von Arnold KochProfil

(ak) Bei einem Informationstag besuchten die Jahrgangsstufen 1 bis 7 des Förderzentrums Immenreuth zusammen mit der Schulvorbereitenden Einrichtung aus Kastl das Waldhaus. Wildparkführer Christian Drechsler berichtete zunächst von der Entwicklung des Wildparks. Bei einem Rundgang entlang der Tiergehege zeigte er den Kindern die dort lebenden heimischen Tiere. Die Vielfalt des Niederwildes zeigten die Volieren des Auerhahnes Maxi mit seinen Hennen Kathi und Resi sowie von Birkhahn Albert mit seinen Hennen Uschi und Rosi. Ein gutes Nebeneinander und dazu noch im gleichen Bau zeigten Dachs Erich und Fuchs Karli. Ganz nach dem Geschmack der jungen Gäste waren die trolligen Waschbären Rocki und Bubi, die durchs Gehege tollten und sich gegenseitig ärgerten.

Königliches Getier

Fasziniert waren sie auch vom lustige Treiben der 15 Eichhörnchen und deren Kletterkünsten. Aufgehängte Feuerwehrschläuche dienen ihnen als eine Art Hochseilgarten. Angelockt von Futtergaben, kam auch die Wildschweinrotte mit Keiler Benedikt und Bache Resl mit ihren schon kräftig gewachsenen Frischlingen zum Beobachtungsplatz. Das Wildkatzenpaar Cäsar und Cleopatra genoss ebenfalls den Sonnentag, wobei sich Cäsar kaum blicken ließ.

Das Luchspaar Charles und Diana mit seinem Nachwuchs Harry und Kate war ein besonderer Höhepunkt. Sie sonnten sich in der wärmenden Vormittagssonne, während Drechsler von der wieder in den heimischen Wäldern angesiedelten Spezies erzählte. Angelockt von frischem Futter, das per Seilbahn in das Gehege transportiert wurde, zeigten die Luchse ihre Sprungkraft, um ans Futter zu gelangen. Den Kreis der großen Waldtiere schloss das Rotwildgehege, wo Platzhirsch Ludwig als Vierzehnender und Zwölfender Leopold ganz nahe an den Zaun kamen. Auch Hubertus, der einzige weiße Rothirsch (Albino) fand seine Bewunderer.

Das "Rehwildhandy" (Gießkanne) lockte zudem Rehbock Franzl mit den Geißen Sissi und Helene an. Zu sehen waren außerdem die Kanadagänse Daisy und Donald, die Graugänse Dorette und Dagobert sowie die Nonnengänse Gundel und Klaas. Zum Schluss stattete die Schulgemeinschaft dem Streichelzoo mit Ziegen, Schafen, Stall- und Zwerghasen einen Besuch ab. Nach einer gemeinsamen Brotzeitpause und dem Tollen auf dem Spielplatz ging es mit dem Bus wieder nach Hause.

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