09.05.2005 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Wein oft als Medizin genannt

von Autor MMAProfil

Der scheidende evangelische Pfarrer Harald Hofmann sprach im Pfarrsaal auf Einladung des Pfarrgemeinderats und des ökumenischen Gesprächskreises. Zum Thema "Wein in der Bibel" hatten sich viele treue Zuhörer eingefunden.

Hofmann begann, dass der Wein zu den häufigen Wörtern in der Bibel zählt und er stellte damals mit Brot, Öl und Salz eines der Hauptnahrungsmittel dar. Diese vier Dinge galten deshalb auch als "Segen Gottes".

Auch habe man Wein wie andere Erstlingsgaben beim Gottesdienst geopfert und nicht selten komme er vor bei der Verheißung einer neuen, heilen Welt. Wie im alten Israel Wein angebaut wurde, erfuhr man zudem und dass dieser wohl meist trübe war. Auch enthielten sich die Nazaräer und Priester des Weins, obwohl Wein auch immer wieder als Medizin empfohlen wurde.

Strafe für Gottlose

Das Neue Testament kenne wie das AT die Desinfektion mit Wein beim Gleichnis vom barmherzigen Samariter und als Zeichen der Festfreude wie bei der Hochzeit von Kanaa. Auch als "Wein des Zornes" komme er als Strafe für die Gottlosen vor in der Offenbarung und auch Paulus warne immer wieder vor zu vielem Genuss.

Zentral aber sei die Stelle beim letzten Abendmahl mit der Wandlung und der neuen Wirklichkeit, deren Geheimnis nur schwer beschreibbar sei und schon zu manchen Streitigkeiten in der Kirchengeschichte geführt habe.

Hans Koch schenkte dem Referenten für den Pfarrgemeinderat drei Flaschen Wein aus Israel und dankte für die stets gute Zusammenarbeit. Richard Englhardt bedankte sich für viele Stunden ökumenischer Glaubensgespräche mit einem tönernen Freundeskreis, in dessen Mitte ein Licht, Christus, leuchtete. Hofmann versprach, auch in Königstein den Draht nicht abreißen zu lassen.

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