24.12.2004 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Heimatverein Birgland sammelt bei adventlichem Abend Geld für Pfarrkirche Hahnbach: Prophetische Verheißung erspürt

von Autor MMAProfil

"Tiefe, Besinnlichkeit und Bescheidenheit" zeichne die Oberpfälzer Art auch im musikalischen Bereich aus, kommentierte Pfarrer Harald Hofmann die volkstümliche Adventsmusik des Heimatvereins Birgland. Erstmals waren 17 Akteure in das Andreas-Raselius-Haus gekommen und baten nach ihrem ehrenamtlichen Auftritt um Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche.

Für eine adventliche Stimmung sorgte die Birgländer Stubenmusik mit Lisa und Herbert Brzozo, Petra Wanitschek und Kerstin Schmidt. Pfarrer Hofmann erinnerte daran, "dass mit Jesus schon ein gutes Stück der prophetischen Verheißung Realität geworden ist", und der Abend auch dazu beitragen wolle, diese zu erspüren. Christina Maul (Querflöte) begleitete das Geschen um die Heilige Nacht.

Irmgard Gebhard war eine perfekte Erzählerin und auch die anderen Rollen, wie Maria und Josef, der Vetter, Kramer, Nachtwächter oder König, wurden ruhig vorgetragen. Der Vortrag wurde von ruhigen Musikstücken der Stubenmusik, Liedern der Birgländer Moila Lisa und Petra und auch der Flötenmusik der Kinder umrahmt. Der Text "D'Herbergssouch" stammte vom verstorbenen Volkstumpfleger Hanns Binder und war in oberpfälzischer Mundart gehalten.

Pfarrer Harald Hofmann dankte für das "heilige Spiel". Er bat um Spenden für die katholische Pfarrkirche. Dabei bemerkte er, dass man ja stets in guter Gemeinschaft lebe und der Taufstein in der Pfarrkirche vom Vater des Andreas Raselius, dem Thomas Raselius angeschafft worden sei. Unter Thomas Raselius seien die Hahnbacher übrigens für drei Generationen evangelisch geworden und noch heute würden die Hahnbacher Katholiken am evangelischen Taufstein getauft.

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