30.05.2005 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Georg Lindner als Diakon in Hahnbach eingeführt: "Auge der Gemeinde sein"

von Autor MMAProfil

Pfarrer Thomas Eckert führte den neuen Hahnbacher Diakon Georg Lindner in die Pfarrei ein. Der Pfarrgemeinde ist er kein Neuer mehr, denn besonders von den Frohnbergfestgottesdiensten und mancher Aushilfe ist er wohl den Meisten bekannt.

Georg Lindner kommt aus Poppenricht und ist 52 Jahre alt. Der dreifache Familienvater ist seit 27 Jahren verheiratet und von Hauptberuf Polizeibeamter. Allerdings erlitt er vor drei Jahren einen schweren Verkehrsunfall. Als Folge davon wurde er in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Seine Arbeit als nebenamtlicher Diakon in Hahnbach ist ohne Gehalt und in enger Zusammenarbeit mit Pfarrer und Gremien. Soweit sein Gesundheitszustand dies erlaubt, wird Lindner im liturgischen Dienst eingesetzt, als Assistenz bei der heiligen Messe, dem Spenden der Sakramente der Taufe und der Ehe, dem Leiten von christlichen Begräbnissen, bei Segnungen und auch Andachten und Wortgottesdiensten.

Auch im Verkündigungsdienst wie bei Predigten, der Vorbereitung auf die Sakramente oder der Begleitung einzelner Gruppen in der Pfarrgemeinde, wird er arbeiten. Doch eine seiner wichtigsten Aufgaben wird der karitative Dienst bei Hausbesuchen, Sorge um alten, kranke und benachteiligte Menschen sein. Auch Menschen in seelischer und körperlicher Not will er seine Begleitung anbieten.

Pfarrer Thomas Eckert übersetzte seinen Dienst mit "das Auge der Gemeinde sein" und meinte, dass Georg Lindner ganz bewusst in der Pfarrgemeinde mitsehen möchte, wo "mancher Schuh drückt".

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