24.02.2004 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Beste Laune und ein Feuerwerk an Stimmung und Sketchen beim Frauenfasching: Schnaps war "nur" Weihwasser

von Autor MMAProfil

Noch nie war der Rittersaal so proppenvoll mit bestgelauntem und närrischem Weibervolk wie beim Frauenfasching des Frauenbundes. Die schönsten Masken drüngten aufs Parkett und ein wahres Feuerwerk an Stimmung, Sketchen, Tänzen und bester Tanzlaune wurde "rund um den geistlichen Beirat Thomas Eckert" wurde abgefeuert.

Begrüßt vom Pfarrer und der Vorsitzenden Marianne Lindner eröffnete Angela Geier mit den "Leiden" eines Frauenbundfrau-Mannes. Recht sexy und flott trat die Mädchengruppe als Cowgirls und -boys mit zwei Tänzen auf. Hüftstark und mit bester Kondition mit Tänzen von "Shakira" zeigte sich Andrea Schalk. Ganz anders dazu die Reigentänze der "Schwarzarbeiter" aus Leihopas, Putzfrau, Köchin oder Klempner.

Theresia Wlach und Helga Kustner feierten als Ehepaar Pfeiffer "Goldene Hochzeit", zu der Bürgermeister Bärbl Iberer und der Obst- und Gartenbauvorsitzende Alfons, alias Hannelore Schuster, als Gratulanten gekommen waren. Dass nach manchen Tritten ins Fettnäpfchen, sich auch noch der Schnaps als Weihwasser herausstellte, wurde als gar nicht so tragisch bemerkt, da ja vielleicht noch der Pfarrer zum Gratulieren kommen werde und dieser dann für ihn ja wohl passe. Perfekt imitierte Angélique Reger aus Rummersricht Daniel Küblböck in drei Liedern. Ihren Fanclub mit Transparenten hatte sie gleich mitgebracht und die Damenherzen schmolzen regelrecht dahin.

Einer der Höhepunkte des Abends waren die sex "Wüsten-Söhne", die viel Gekreische für ihre Bauchtänze ernteten. Mit ihren Hüftschwüngen gelang ihnen wunderbar eine "Ver-Arsche" im wahrsten Sinn auf den derzeitigen Bauchtanz-Trend, den sie wundervoll "durch den Wüsten-Kakao zogen". Als zum Schluss gar manche "Promis" im Saal, darunter auch Pfarrer Eckert mitschwingen mussten, war der Lacherfolg perfekt.

Perfekt und herzhaft überraschend waren auch die Ibringer und Lehenbacher Frösche mit ihrer Version der Carmenarie "Je t'aime" und dem passenden Storch. "Hut-Couture" hieß die Laufsteg-Präsentation mit Kopfsensationen, die sich kreativ, praktisch und preiswert zeigten und dem Atelier von Christine Sperber entsprungen waren.

Mitternacht war schon vorüber als sich die Maskenprämierung als sehr schwierig erwies. Den ersten Preis erhielten eindeutig die "Gelben Rüben", die sich, wie auch all die anderen Prämierten, über "flüssig-süffige Preise" freuten. Gegen drei Uhr morgens wollten die Frauen noch immer nicht heimgehen und vom bewährten Frauen-Musikus Georg Schmalzl erbettelten sie noch einige Zugaben für den "Damenwahlabend", welche der "Coccolo" im Saal gerne gewährte.

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