30.06.2005 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Am 23. und 24. Juli feiern die Hahnbacher ihr Marktfest - Hauptstraße im Ortskern wird gesperrt: Die B 14 ist eine einzige Festmeile

Die Vorbereitungen für das Marktfest am 23. und 24. Juli laufen auf Hochtouren. Gefeiert wird das Patronzinium der Hahnbacher Pfarrkirche St. Jakobus.

von Autor MMAProfil

Bei einer Versammlung besprach Franz Erras, Vorsitzender des Hahnbacher Kulturausschusses, noch wichtige Details mit den Wirten und den Vereinen: Am Samstag, 23. Juli, wird ab 13 Uhr die Hautpstraße im Ortskern gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Die Burschen werden dann wieder - angefeuert von der Mädchengruppe - den Kirwabaum aufstellen, und zwar mit purer Muskelkraft.

Offizieller Beginn des Festes im Herzen des Marktes ist am Samstagabend am Oberen Tor. Um 19 Uhr schreiten die Bürgermeister, Markträte, die Vertreter des Hahnbacher Kulturausschusses und diverse Gäste in Begleitung der Hahnbacher Marktbläser und der Jagdhornbläser der Jägerkameradschaft die "Festmeile" ab. Nach den "Heroldsrufen" und der Proklamation des Marktfriedens für das Wochenende erfolgt gegen 19.30 Uhr am Oberen Tor der Bieranstich. Bürgermeister Hans Kummert und Kulturausschuss-Vorsitzender Erras eröffnen damit das Marktfest offiziell.

Um 20 Uhr zeigen die Mitglieder eines Trachtenvereins aus der näheren Umgebung beim Kirwabaum mehrere Tänze. Der Festsonntag, 24. Juli, beginnt mit den Juchzern der Kirwabuam und -moidln beim Abholen zum Frühstück beim vorjährigen Oberkirwapaar. Bis 9.15 Uhr haben Buden- und Standbetreiber Zeit, ihr Areal wieder auf Hochglanz zu bringen. Denn dann erfolgt am Marktgraben die Aufstellung zum Kirchenzug. Angeführt von den Marktbläsern und den Kirwapaaren ziehen die Gremien der Gemeinde, eine Abordnung der Patenkompanie sowie die Vereine mit ihren Bannern und Fahnen zur Kirche.

Den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus wird der Ortspfarrer Thomas Eckert zelebrieren. Nach der Messe geben die Marktbläser vor dem Gasthaus Ritter ein Standkonzert. Um 12 Uhr treten die Akkordeonspieler der Gruppe von Rudi Schieberl beim Kirchweihbaum auf.

Gegen 14.30 Uhr tanzen die Kirwapaare den Baum aus. Wer den Blumenstrauß in der Hand hält, wenn der Wecker klingelt, ist neues Oberkirwapaar. Bis Mitternacht darf auf der "Goldenen Straße" gefeiert werden, denn um 24 Uhr wird die B 14 für den Verkehr wieder freigegeben. Schluss für die Musik ist um 1 Uhr, ausgeschenkt werden darf noch bis 2 Uhr. "Oh Kirwa lau niat nau" heißt es am Montag, 25. Juli. Ab 17.30 Uhr ist im Seidlhof beim Feuerwehrhaus die Nachkirchweih des katholischen Burschenvereins und der Mädchengruppe. Dabei wird auch der Kirwabaum verlost.

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