07.05.2005 - 00:00 Uhr
GebenbachOberpfalz

Blasmusik Gebenbach beeindruckt mit vielseitigem Jubiläumskonzert - Zugaben zum Finale: Riesiger Applaus für "musikalische Reise"

von Autor MMAProfil

Ein "kultureller Höhepunkt" in der Gemeinde war das Konzert zum Auftakt des 25-jährigen Jubiläums der Blasmusik Gebenbach. Dies stellte 1. Bürgermeister Peter Dotzler mit Stolz fest. Unter der Federführung der Dirigenten Gerhard Böller, Martin Schöpf und Sonja Dirschedl boten die Musiker Hörgenuss der feinsten Art in der proppenvollen Mehrzweckhalle.

Fiesta in der Halle

Das starke Jugendorchester begann mit "Fiesta!" von Fritz Neuböck unter Dirigentin Sonja Dirschedl ruhig, festlich und zunehmend sicher. Vorsitzender Siegfried Siegert bemerkte nach seiner Begrüßung, dass die Stücke von den Musikern selber ausgewählt worden seien und vom Dirigenten zu einem runden Programm ergänzt worden sind.

Beim "Merry Clockmaster" von Luigi di Ghissalo erfreuten die fröhlichen Glockentöne und die exakte Spielweise der Jungmusiker die Zuhörer. Das große Orchester unter Gerhard Böller begeisterte sofort mit dem hymnisch aufbauenden Beitrag "Music" von John Miles. Martin Schöpf ließ das "Phantom of the Opera" wiederauferstehen.

Nach Irland entführte die "Kilkenny Rhapsody" von Kees Vlak. Nach Amerika ging die Reise und in den "Spiritual Moments" vernahm man das eindringliche, sehnsüchtige Rufen nach Freiheit und einem Leben in Menschenwürde in dem berührenden Gospelpotpourri.

Ganz anderer Natur war der Marsch "Melodie und Harmonie" von Siegfried Rundel, der flott und schmissig in die Pause führte. Danach flog man musikalisch zurück nach Nordamerika mit der "Appalachian Overture" von James Barnes. Ganz anders die "New York Overture", mit der Kees Vlak einen langen Tag in der Metropole Revue passieren lässt. Die Musiker zeigten gerade bei diesem Stück ihre ganze Spielfreude.

Die großen Hits der Gruppe ABBA, amüsierten die Zuhörer ebenso wie die "Moments for Morricone". Das anspruchsvolle Stück war von der 43 Mann starken Kapelle beeindruckend, mit sehr exakten Einsätzen gebracht worden. Die unbeschwerten "Beach Boys Golden Hits" von Kurt Gäble brachten wieder unbeschwerte Stimmung in die Halle und die flotten Tanzrhythmen ließen wohl manche Erinnerung aufkommen.

Mit dem bekannten "Deutschmeister-Regimentsmarsch", von Wilhelm August Jurek, endete bravourös das offizielle Programm. Doch die Zuhörer erklatschten sich zwei weitere Zugaben nach einem mehr als dreistündigen Konzert.

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