22.04.2018 - 17:14 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Ministerpräsident bei der Feierstunde zum 73. Jahrestag der Befreiung des KZ Flossenbürg: Söder will mehr als Erinnerungsarbeit

"Kontrast extrem", so lässt sich der Vergleich von Gegenwart und Vergangenheit beschreiben. Strahlend blauer Himmel und fast hochsommerliche Temperaturen schufen am Sonntag den äußeren Rahmen zur Feierstunde zum 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers. Am 23. April 1945, damals kamen amerikanische Soldaten nach Flossenbürg, war das ganz anders: Regen, Kälte, Elend und Sterben prägten die Szenerie. Das Wetter kann sich wiederholen, gegen andere Aspekte gilt es einzutreten und zu kämpfen. Ministerpräsident Markus Söder und der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, riefen dazu auf, die Worte "Nie wieder" nicht zu leeren Floskel werden zu lassen. Erinnerungsarbeit alleine reiche nicht. "Wir werden den Standort Flossenbürg und die Gedenkstätte weiterentwickeln", versprach Söder zum Abschluss seiner Ansprache.

Ministerpräsident Markus Söder (hinten, Mitte) nach dem offiziellen Teil der Gedenkfeier auf dem Weg zur Kranzniederlegung im Tal des Todes. Bild: nm
von Bernhard NeumannProfil

 

 

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