Weiden das Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum

Der Obere Markt in Weiden.
von Jürgen UmlauftProfil

Die Wirtschaftsleistung in der Oberpfalz ist seit der Finanzkrise 2008 stärker gewachsen als der bayerische Landesdurchschnitt. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Oberpfalz von 2008 bis 2018 um 41,4 Prozent. Bayernweit betrug das Plus nur 41,1 Prozent.

Die höchste Wachstumsrate verzeichnete Oberbayern mit 44,3 Prozent, die geringste Unterfranken mit 32,5 Prozent. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl liegt die Oberpfalz mit einem BIP je Einwohner von 42 588 Euro im bayerischen Mittelfeld. Der Landesdurchschnitt liegt bei 47 302 Euro. Das BIP gibt den Wert aller Waren und Dienstleistungen wieder, die in der jeweiligen Region binnen eines Jahres produziert und erbracht wurden.

Innerhalb Oberpfalz war der Landkreis Neumarkt mit einem BIP-Zuwachs von 57 Prozent Spitzenreiter. Bayernweit reichte dieser Wert für Rang 5. Diese Liste führt Ingolstadt mit einem Plus von 110,8 Prozent an. Bereits auf Rang 14 reiht sich der Landkreis Neustadt/WN mit einem Plus von 50,1 Prozent ein. Es folgen unter anderem der Landkreis Tirschenreuth (plus 46,4 Prozent, Rang 25), der Landkreis Schwandorf (plus 43,3 Prozent, Rang 36), die Stadt Amberg (plus 43,1 Prozent, Rang 37) und der Landkreis Amberg-Sulzbach (plus 35,4 Prozent Rang 70).

Oberpfälzer Schlusslicht ist die Stadt Weiden mit einem Plus von 19,5 Prozent. Bayernweit ist das Rang 91 von 96. Die wirtschaftsstarke Region Regensburg belegt bei den Zuwachszahlen sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene nur einen Mittelplatz.

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