Vorerst kein Babyboom durch Corona

Über einen Corona-Baby-Boom wird viel spekuliert. Hatte die Zwangsnähe vieler Paare während des Lockdowns im Frühjahr vielleicht doch etwas Positives? Auf den Geburtsstationen in der Nordoberpfalz ist davon noch nichts zu spüren.

Auch auf den Geburtsstationen der Oberpfalz gibt es in diesem Jahr eine Menge Gründe zur Freude. Einen wirklichen Corona-Boom können die Verantwortlichen dort aber nicht feststellen.
von Mareike Schwab Kontakt Profil

Kein Corona-Baby-Boom in der Nordoberpfalz: Die "Bild"-Zeitung hat vor einigen Tagen unter der Überschrift: "Jetzt kommen die Corona-Babys!" berichtet, dass sich die Geburtsstationen in Deutschland auf deutlich mehr Geburten im November und Dezember einstellen. Grund dafür soll der Lockdown im März und im April und die damals fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten für Paare sein.

Auf den Geburtsstationen in der Nordoberpfalz ist davon bisher aber nichts bekannt. "Wie in den vergangenen Jahren auch schwankt auch dieses Jahr die Zahl der Geburten am Klinikum Amberg in einem bestimmten Ausmaß", sagt Professor Anton Scharl, Direktor der gemeinsamen Frauenkliniken Amberg-Tirschenreuth-Weiden. Ein Zusammenhang mit der Zwangsnähe vieler Paare während des Lockdowns im Frühjahr sei nicht erkennbar.

Ähnlich fällt die Reaktion in Weiden aus. Laut des Pressesprechers der Kliniken Nordoberpfalz, Michael Reindl, sei es für einen Babyboom noch zu früh. "Es sind gerade mal neun Monate vergangen. Vielleicht lässt sich solch ein Trend Anfang nächsten Jahres erkennen."

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