21.06.2021 - 17:18 Uhr
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Rotorblatt in Pegnitz übergeben: US-Armee erinnert an Hubschrauber-Absturz

Vor 50 Jahren stürzte in Pegnitz ein US-Hubschrauber ab, 37 Soldaten kamen dabei ums Leben. Ihr Ziel war der Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Nun haben Amerikaner und Deutsche die Erinnerung wiederbelebt – mit einem Rotorblatt.

Pegnitz Bürgermeister Wolfgang Nierhoff (links) und US-Colonel John Broam bei der Übergabe eines Hubschrauber-Rotorblatts - im Hintergrund fliegt ein CH-47 Chinook im Tiefflug über den Flugplatz.
von Tobias Gräf Kontakt Profil

Die Stadt Pegnitz und die US-Armee wollen die Erinnerung an die Hubschrauber-Tragödie vom August 1971 wachhalten. Oberst John Broam, der Kommandeur der 12th Combat Aviation Brigade aus Katterbach bei Ansbach (rechts im Bild), hat dazu auf dem Segelflugplatz in Pegnitz ein neun Meter langes, restauriertes Rotorblatt eines CH-47-Transporthubschraubers Chinook an Pegnitz´ Bürgermeister Wolfgang Nierhoff übergeben. Ein solcher Hubschrauber ist vor knapp 50 Jahren auf der Pegnitzer Fischelhöhe abgestürzt. Alle 37 Soldaten an Bord kamen dabei ums Leben. Der Helikopter befand sich damals auf dem Weg von Katterbach zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr, als er über Pegnitz explodierte. Das Rotorblatt soll an der Absturzstelle montiert werden und Teil der dortigen Gedenkstätte werden. Zur feierlichen Übergabe war deshalb auch die Grafenwöhrer Pateneinheit von Pegnitz, eine Abordnung des 1st Battalion 6th Field Artillery Regiment, vor Ort. Während der Zeremonie überflog ein baugleicher Chinook im Tiefflug die Abordnungen und wirbelte dabei ihre Flaggen ordentlich durcheinander.

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Grafenwöhr

 

 

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