03.12.2021 - 19:49 Uhr
Deutschland & Welt

Kommentar: Ausgezogen sehen sie sowieso gleich aus

Ob mit Bart oder ohne, mit Bischofsstab oder Geschenkesack - Hauptsache, die Schokolade schmeckt. Denn das Motiv auf der Folie der Schokoladenfiguren ist am Ende einfach nur ein Motiv.

Schokoladenweihnachtsmänner in Reih und Glied.
von Kira LorenzProfil
Kommentar

Ob jetzt der Nikolaus oder der Weihnachtsmann auf der Schokolade grinst, mag vielleicht eine symbolische Wirkung haben. Weil fast überall nur der Weihnachtsmann erhältlich ist, gerät der Nikolaus tatsächlich etwas in den Hintergrund. Der 6. Dezember ist aber der Nikolaustag, und schon allein, dass er so heißt und nicht Weihnachtsmann-Tag, beweist doch, dass der Nikolaus sehr wohl präsent ist. Noch dazu besucht der echte, bischöfliche Nikolaus ja sogar Schulen, Familien, Vereine. Von Vergessen ist hier keine Rede, es gibt kaum ein Kind, das nicht schon einmal von ihm Anpfiff und anschließend Schokolade bekommen hat. Wem es wirklich wichtig ist, seine Kinder über die Geschichte des Heiligen Nikolaus zu informieren, hat mit dem Verschenken des Schokoladenweihnachtsmannes die ideale Gelegenheit, das Thema aufzugreifen und die Unterschiede zu erklären. Aber im christlich geprägten Bayern muss man sich keine Sorgen machen, dass die Geschichte des Bischofs in Vergessenheit gerät. Ausgezogen sehen sowieso alle Weihnachtsfiguren gleich aus - und schmecken auch so.

Welche Schokofigur landet im Nikolaus-Stiefel?

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