Gemeinde geht Wasser aus

In der Gemeinde Lauenau (Niedersachsen) ist die Wasserversorgung nach der Hitze und Corona-Pandemie zusammengebrochen. Rund 4000 Bürger sind betroffen.

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. Im niedersächsischen Lauenau ist die Wasserversorgung am Samstag zusammengebrochen.
von Lucia Seebauer Kontakt Profil

Der Gemeinde Lauenau (Niedersachsen) ist am Samstag das Wasser ausgegangen. Die Abnahmemenge, vor allem im privaten Bereich, sei drastisch gestiegen - selbst im Vergleich zu anderen Spitzenzeiten, erklärte der Bürgermeister, Georg Hudalla (parteilos). "Sonst sind die Menschen in der Sommerzeit verreist und jetzt sind sie zu Hause." Der Trinkwasserspeicher könne über Nacht nicht mehr komplett aufgefüllt werden. So sei er am Samstagmittag auf Null gelaufen. "Es kann passieren, wenn Menschen den Hahn aufmachen: Es kommt wirklich gar nichts", sagte der Bürgermeister. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Am Feuerwehrhaus wurden Behälter mit Brauchwasser etwa für die Toilettenspülung aufgestellt, das sich die Bürger abholen können. Dazu verteilten Tanklöschfahrzeuge ihr Brandwasser in den Ortsteilen. Trinkwasser müssen sich die Menschen im Supermarkt kaufen. Knapp 4000 Menschen sind betroffen. Wann das Problem gelöst sein könnte, ist laut Bürgermeister unklar.

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