19.04.2021 - 18:58 Uhr
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Freistaat Bayern prüft weitere Lockerungen für vollständig Geimpfte

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Vollständig Geimpfte müssen in Bayern auch nach einem engem Kontakt mit Corona-Infizierten nicht mehr in Quarantäne. Es gibt aber weitere Bereiche, für die das Robert-Koch-Institut Lockerungen empfiehlt. Bayern prüft.

Bei der Einreise könnte es für Vollständig geimpfte Personen Änderungen geben. Das Gesundheitsministerium in München prüft, ob es die entsprechende Verordnung nach einer RKI-Empfehlung anpassen muss.
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Bayern prüft, ob für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte weitere Beschränkungen entfallen können – etwa die Testpflicht beim Einkaufen oder einige Regelungen bei der Einreise. Einige Bundesländer folgen bereits einer entsprechenden Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Wie ein Ministeriumsprecher auf Anfrage mitteilte, prüft das bayerische Gesundheitsministerium, "mit Blick auf die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit, in welchen Bereichen weitere Lockerungen für Geimpfte möglich und inwieweit dazu Anpassungen zum Beispiel in der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) oder der Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) erforderlich sind.

Ausnahme von Quarantänepflichten

Bereits seit vergangenem Donnerstag gelten Ausnahmen von Quarantänepflichten für vollständig geimpfte und genesene Personen nach engem Kontakt mit Corona-Infizierten. Mit der Änderung der sogenannten AV Isolation (Quarantäne von Kontaktpersonen und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen) passte Bayern seine Regeln zum Kontakt zu mit Covid-19 infizierten Menschen bereits an die RKI-Empfehlungen an.

Demnach müssen vollständig geimpfte Personen ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung, Personen, die innerhalb der letzten 6 Monate eine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben sowie Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als 6 Monate zurückliegt und die eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben, bei einem Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person nicht mehr in Quarantäne.

Bei Symptomen beim Gesundheitsamt melden

Diese Ausnahmen gelten nicht, wenn bei Kontakt zu einer Person, die mit einer sogenannten "besorgniserregenden Variante" (VOC) infiziert ist. In diesem Fall müssen weiterhin alle engen Kontaktpersonen in Quarantäne. Das gilt nicht für die zuerst in Großbritannien nachgewiesene Variante B.1.1.7, da diese laut Ministerium in Bayern mittlerweile die vorherrschende Variante ist. Sollte eine Kontaktperson, die von der Quarantäne befreit ist, Symptome entwickeln, so muss sie laut Ministerium unverzüglich das Gesundheitsamt informieren, sich in Selbstisolierung begeben und sich zeitnah testen lassen.

Erleichterung für vollständig Geimpfte

München

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