Meinung: Wie das Wort Zuversicht zurückgekehrt ist

Die Tage werden trüber, aber die Aussichten heller: Höchste Zeit für mehr Optimismus, meint Frank Werner.

Ein Goldener Oktober: die Aussichten für das neue Jahr sind auch nicht schlecht,, nicht nur beim Wetter.
von Frank Werner Kontakt Profil
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Der November steht vor der Tür, für viele der unsympathischste Monat des Jahres. Nass, grau, bedrückend. Bevor aber alle Trübsal blasen, eine kleine Rückblende: Vor einem Jahr explodierten die Corona-Fälle, der nächste Lockdown war die Folge.

Jetzt dürfen wir den nächsten Wochen und vor allem dem Jahr 2022 mit Optimismus entgegenblicken. Zuversicht - ein Gefühl, das viele nicht mehr kennen. Dank des Impffortschritts ist für die allermeisten wieder Normalität in den Alltag eingekehrt. Kneipen, Clubs, Kinos, Museen, Fußballstadien - alles wieder offen. Präsenz an Schulen und Unis. Das Leben kehrt zurück in einem Tempo, das viele bis vor kurzem nicht für möglich gehalten hätten.

Gute Aussichten überall: Die Parteien scheinen sich in einem nicht für möglich gehaltenen Tempo auf eine Ampel-Regierung zu einigen. Der Ausblick der Wirtschaft für nächstes Jahr ist blendend. Und die größte Überraschung: Die deutsche Nationalmannschaft spielt wieder richtig schönen Fußball. Jetzt gilt es, die guten Perspektiven für die größte Mammutaufgabe zu bündeln: die Überwindung der Spaltung der Gesellschaft. Maßnahmen wie die geplante 2G-Regel im hessischen Einzelhandel gehören sicherlich nicht dazu. Es gilt, den Geimpften weitere Erleichterungen zu gewährleisten, ohne den Ungeimpften den Stempel der Aussätzigkeit zu verpassen. Dieser Balanceakt wird das größte Kunststück für das Jahr 2022.

Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Weiden in der Oberpfalz
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