10.08.2020 - 15:32 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Studie: Mehr Streit in bayerischen Familien wegen Corona

Einer Forsa-Umfrage zufolge kommt es seit der Corona-Pandemie in bayerischen Familien deutlich häufiger zu Spannungen. Besonders betroffen sind Bewohner von Großstädten. Es fehlt an Platz und Abstand.

Die Spannungen in Familien haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie laut einer Studie deutlich zugenommen
von Florian Bindl Kontakt Profil

Wegen der Coronakrise kommt es in bayerischen Familien häufiger zu Auseinandersetzungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse. "Durch Corona hängt in vielen bayerischen Familien der Haussegen schief", so Christian Bredl, Chef der Krankenkasse in Bayern. Bei der Umfrage "Corona 2020" des Meinungsforschungsinstituts Forsa gaben jeweils 24 Prozent der bayerischen Befragten an, dass sie leichter reizbar seien als zuvor und dass es bei ihnen mehr Spannungen in der Familie gebe als vor der Corona-Pandemie. Das sind deutschlandweit die schlechtesten Werte. Bundesweit sind nur 17 Prozent der Befragten leichter reizbar als vor Corona und nur bei 16 Prozent gibt es mehr Spannungen in der Familie als vorher. Vor allem in Großstädten über 500.000 Einwohnern, in denen man dicht aneinander wohnt und vergleichsweise wenig Platz im Freien ist, sind die Menschen laut Studie leichter gereizt.

Eine Corona-Studie hat sich mit Haustieren beschäftigt

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