28.09.2020 - 17:46 Uhr
Deutschland & Welt

Bayern und Niedersachsen haben meiste Teilgebietsflächen

Gelbe Tonnen mit dem Radioaktiv-Zeichen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild/Archiv
von Agentur DPAProfil

Berlin (dpa) - Bei der ersten Vorauswahl geologisch geeigneter Regionen für ein Atommüll-Endlager liegen die meisten Flächen in Bayern und Niedersachsen. Beide Bundesländer sind flächenmäßig fast in gleichem Umfang betroffen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Zwischenbericht Teilgebiete hervorgeht. Die Bayern betreffenden Teilgebiete umfassen zusammengerechnet 41 818 Quadratkilometer, die Niedersachsen betreffenden 41 507. Berücksichtigt man die Überlagerung einiger Gebiete, ist laut Bericht in Deutschland ein Anteil von 54 Prozent der Landesfläche als Teilgebiet ausgewiesen, insgesamt rund 194 000 Quadratkilometer.

Weitere Bundesländer mit großen Teilgebieten sind Schleswig-Holstein (17 670 Quadratkilometer), Baden-Württemberg (16 848), Brandenburg (16 310) sowie Sachsen-Anhalt (12 263) und Mecklenburg-Vorpommern (12 057).

Standortauswahlgesetz

Bundesgesellschaft für Endlagerung zum Zwischenbericht Teilgebiete

Bundesgesellschaft für Endlagerung zu Fragen rund um die Endlager-Suche

BASE zu Zwischenlagern

BASE zu Zwischenlager-Genehmigungen

Zwischenbericht BGE

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