04.03.2021 - 14:19 Uhr
Deutschland & Welt

Bayerische Häfen verzeichnen gestiegenen Güterumschlag

von Agentur DPAProfil

Regensburg (dpa/lby) - Die sechs zur Bayernhafen GmbH gehörenden bayerischen Hafenstandorte haben nach Unternehmensangaben vergangenes Jahr 8,75 Millionen Tonnen Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen. Das seien 94 Prozent des Güterumschlages des Vorjahres, teilte Bayernhafen am Donnerstag mit. Dabei stieg den Angaben nach der Schiffsgüterumschlag 2020 um 6,5 Prozent auf 3,16 Millionen Tonnen im Vergleich zu 2019. Der Bahnumschlag ging um 11,6 Prozent auf 5,59 Millionen Tonnen zurück.

Zu Bayernhafen gehören die Häfen in Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau. Die gesamte Umschlagsmenge entspreche rund 1400 eingesparten Lkw-Fahrten pro Tag bei jeweils etwa 17,2 Tonnen Ladung, teilte Bayernhafen mit.

Per Schiff und Bahn werden an den sechs Standorten Agrargüter, Baustoffe, Nahrungsmittel, Brennstoffe und Industriegüter wie Maschinen und Autoteile sowie Schwergut transportiert. Gerade im Jahr der Corona-Krise habe sich gezeigt, wie wichtig funktionierende Lieferketten seien, sagte Geschäftsführer Joachim Zimmermann.

Einige Güterzugverbindungen sind seit 2020 neu hinzugekommen, etwa zwischen Aschaffenburg und Novara in Norditalien sowie zwischen Nürnberg und dem Seehafen Triest. Neuerdings ist auch Passau mit Hamburg, Bremerhaven, Bremen und Wilhelmshaven verbunden.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-686141/4

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