27.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Pentinger Wehr verabschiedet Johann Meier und Josef Ebenschwanger Jahre vergehen wie im Flug

Als die Ereignisse der vergangenen zwölf Jahre vom Zettel abgelesen wurden, schien es, als wäre die Zeit wie im Flug vorbei gerauscht. Doch wer genau hinhörte, dem wurde klar, dass da jede Menge auf die Beine gestellt und geleistet wurde.

von Helga ProbstProfil

Vorsitzender Johann Meier und Kommandant Josef Ebenschwanger erinnerten bei der Hauptversammlung der Feuerwehr an besondere Höhepunkt und die wichtigsten Einsätze ihrer Amtszeit: Beide stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.

Mit der traurigen Bilanz von 29 verstorbenen Mitgliedern während seiner Ära begann der scheidende Vorsitzende seinen Rückblick. Doch gerne erinnerte er an all die geselligen Unternehmungen, die stets von einem großen Teil der Wehr getragen wurden und erfolgreich verliefen. Unter Meier wurde die FFW zum rührigen Partner für viele Veranstaltungen im Ort, die das dörfliche Leben bereicherten.

23 Gruppen haben 230 Leistungsabzeichen von der ersten bis zur letzten Stufe erworben, 13 Atemschutzträger, zwei Maschinisten und zwei Gruppenführer wurden ausgebildet, während Josef Ebenschwanger kommandierte. Für die Einsätze sei man stets gut gerüstet gewesen und ein großes Potential an Ausrüstungsgegenständen sei zum Teil mit eigenen Mitteln angeschafft worden, erklärte er.

Ihre geleistete Arbeit über so viele Jahre hinweg, honorierte Bürgermeister Wolfgang Bayerl mit Buchgeschenken an die beiden passionierten Feuerwehrleute. Michael Baumer, der neue zweite Vorsitzende, würdigte Meier als Organisationstalent, das es verstanden habe, einen "wilden Haufen" zusammen zu halten und zur Arbeit zu animieren. Man wolle den Verein in seinem Sinne weiter führen.

Ebenschwanger dankte er für die vielen Stunden, die er im Gerätehaus verbracht habe und würdigte das Ausbildungsniveau, das unter dem Sepp erreicht wurde. "Ihr seid nicht verstoßen, sondern immer herzlich willkommen", sagte Baumer. Man hoffe weiter auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit den Beiden.

Auch ein Beweis für ihre Leistung, ist die gute wirtschaftliche Basis des Vereins: Anschaffungen über 15000 Euro tätigte man in den vergangenen zwölf Jahren aus der eigenen Kasse.

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