13.01.2005 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Künstler Willi Koch will jetzt ernst machen mit Bau seiner "Glyptothek" - Infoabend am Samstag: Die Säulen der (Etsdorfer) Erde

Jetzt wirds ernst: Der Etsdorfer Künstler Willi Koch lädt für Samstag, 15. Januar um 19 Uhr im Gasthof "Steinköppl" zu einem ersten öffentlichen Informationsabend zum Bauprojekt "Glyptothek Etsdorf" ein. Wie berichtet, will Koch auf einer Anhöhe bei Etsdorf (Gemeinde Freudenberg) ein Säulenhalle ähnlich der Walhalla errichten.

von Autor (gri)Profil

Das Gebäude, so es denn realisiert wird, kann sich zwar von den Ausmaßen nur fast mit dem Ruhmestempel bei Regensburg messen. Trotzdem soll die Halle einmal von der fertiggestellten Autobahn A 6 aus gut zu sehen sein und allein schon durch ihre beeindruckende Gestalt den einen oder anderen Durchreisenden zu einem Halt verleiten. Fremdenverkehr und heimische Wirtschaft dürften davon profitieren.

Neben den wirtschaftlichen Gesichtspunkten zählen natürlich auch die sozialen: Die Säulenhalle wird nicht abgesperrt und ist somit offen für Ausflügler, Wanderer und Spaziergänger. Neben der bereits bestehenden Asphaltkapelle wäre der Nachbau der Glyptothek ein weiteres architektonisches Ausnahmewerk im Umfeld der Ortschaft Etsdorf. Noch sind nicht alle Einzelheiten geklärt. Willi Koch geht es vor allem darum, auch die Unterstützung der Einheimischen zu bekommen.

Schon einige Unterstützer

Über Details will Willi Koch am Samstag informieren. Er hat eine ganze Reihe von hochkarätigen Unterstützern auf seiner Seite. Nach der Einleitung von Willi Koch um 19 Uhr wird ein Vertreter des Landratsamtes über die Perspektiven sprechen, die sich durch das Bauvorhaben für den Landkreis Amberg-Sulzbach ergeben. Der Freudenberger Bürgermeister Norbert Probst sagt dann etwas zum Thema "Die Gemeinde Freudenberg und der zukünftige Kulturplatz an der Autobahn Paris-Nürnberg-Prag".

Der ehemalige Regierungspräsident der Oberpfalz, Dr. Wilhelm Weidinger, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Auch er wird bei der Versammlung zu Wort kommen. Seine Rede steht unter dem Motto "Eine Glyptothek für die Oberpfalz (muss her)!". Aus kulturhistorischer Sicht bewertet Dr. Vincenz Brinkmann von der Glyptothek in München das Projekt. Über die kunsthistorische Bedeutung gibt Dr. Ivo Kranzfelder aus München Auskunft.

Fachplaner und Sponsoren

Des weiteren sind mehrere Fachplaner und Sponsoren anwesend. Der Bau der Etsdorfer Glyptothek verursacht für die Gemeinde und den Landkreis keine Kosten. Alle dafür notwendigen Gelder werden von Spendern oder in Eigenleistung aufgebracht. Der Gemeinderat hat nicht zuletzt deswegen seine Unterstützung signalisiert.

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