24.09.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Flurbereinigung rund um Witzlricht und Hainstetten beendet - Neuen Gedenkstein eingeweiht: Zusammenarbeit als Erfolgsgarant

Mit der Weihe eines Gedenksteines an der neuen Gemeindeverbindungsstraße zwischen Witzlricht und Hainstetten ist das Flurbereinigungsverfahren rund um beiden Dörfer offiziell abgeschlossen worden. Die Bauern verfügen jetzt größtenteils über zusammenhängende Grundstücke und gut ausgebaute Zufahrtswege.

von Autor (gri)Profil

Der stellvertretende Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Heribert Mühlbauer von der Direktion für ländliche Entwicklung in Regensburg, blickte auf die Meilensteine des zwölf Jahre dauernden Verfahrens zurück. Im Februar 1992 sei mit einer Info-Veranstaltung der Grundstein für die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten gelegt worden. Zahlreiche Treffen seien gefolgt, schließlich habe die Regierung der Oberpfalz das Verfahren im März 1996 angeordnet.

Für die Bürger von Witzlricht und Hainstetten habe diese Maßnahme eine ganze Reihe von Vorteilen gebracht, erklärte Bürgermeister Norbert Probst. Neue Feldwege seien angelegt worden und zwischen Witzlricht und Hainstetten gebe es seit 1999 endlich eine asphaltierte Straße. "Allein der Bau dieser Straße, der jetzt wohl nicht mehr realisierbar wäre, war die Flurbereinigung schon wert", so Probst. Er bedankte sich bei allen, die zum Erfolg des Projektes beigetragen haben.

Das gesamte Verfahren hat fast 1,1 Million Euro gekostet. Allein der Bau der Straße verschlang fast eine halbe Million Euro. Der weitaus größte Teil der Kosten sei mit Hilfe von staatlichen Zuschüssen bestritten worden, etwa 20 Prozent schoss die Gemeinde zu. Bürgermeister Probst bedankte sich auch für die Eigenleistungen der Dorfbewohner. Die Witzlrichter und Hainstettener haben Eigenleistungen im Wert von mehr als 85 000 Euro eingebracht. "Gelungen ist das Projekt nur, weil alle zusammengearbeitet haben", betonte der Bürgermeister.

Für die Bewohner der beiden Dörfer zog Alfons Haas aus Witzlricht Bilanz. Er dankte den Behördenvertretern für ihr offenes Ohr und der Gemeindeverwaltung für die Hilfestellung. "Wir sind froh, dass wir die Flurbereinigung durchgezogen haben", so Haas. Die Bauern wüssten die Verbesserungen jeden Tag aufs Neue zu schätzen und die Straße werde ja nicht nur von den Einheimischen genutzt.

Pfarrer Norbert Götz segnete dann den Gedenkstein, den die Teilnehmergemeinschaft aufgestellt hat, und die umliegenden Felder. Nach dem Festakt stand eine gemütliche Feier im Oberlandstüberl in Witzlricht an.

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