19.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Erwin Dirscherl Ortssprecher von Fuhrn, Hofenstetten und Luigendorf Sprachrohr der Bürger

von Helga ProbstProfil

Die CSU-Fraktion im Stadtrat hat sich engagiert und in Fuhrn, Hofenstetten und Luigendorf Stimmen gesammelt, damit diese Ortsteile künftig mit einem Ortssprecher vertreten sind. Da mehr als ein Drittel der dort gemeldeten Bürger unterschrieben hat, war es möglich am Freitag in der "Hirschberg-Stubn" die Wahl abzuhalten. Erwin Dirscherl erhielt dabei 48 von 54 Stimmen.

Zweite Bürgermeisterin Johanna Gückel leitete die Ortsversammlung und Markus Wondraschek von der Verwaltung wachte über den ordnungsgemäßen Ablauf. Da nur der 44 jährige KFZ-Meister, Erwin Dirscherl aus Hofenstetten vorgeschlagen wurde, konnte schnell zur geheimen Wahl geschritten werden. Der Vater von zwei Buben und einem Mädchen, arbeitet als Vorstand der Feuerwehr und im Ameisenschutzverein Hirschberg schon lange zum Wohl seiner Heimatgemeinde mit und ist dort wohlbekannt. Deshalb war es kein Wunder, dass er mit deutlicher Mehrheit zum neuen Ortssprecher gewählt wurde.

"Ihre Anliegen sind bei ihm an der richtigen Stelle, denn er ist ein Streiter für ihre Probleme", sagte Gückel als sie Dirscherl gratulierte. Dieser bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, sich nach Kräften für seine Ortsteile ein zu setzen. In seiner Funktion als Ortssprecher habe er allerdings kein Stimmrecht, sondern könne nur beratend an den Stadtratssitzungen teilnehmen. Dirscherl wünschte sich die Mitarbeit aller und fand es schade, dass sich nicht mehr zur Wahl stellten.

Dirscherl vertraut auf die starke CSU-Fraktion, die hinter ihm stehe und dankte, dass sie es möglich gemacht habe, dass in der ehemaligen Gemeinde Fuhrn ein Ortsprecher gewählt werden konnte. In der Versammlung konnten die anwesenden Bürger auch gleich noch Anliegen vor bringen und Gückel erläuterte mit Wondraschek die Hausnummernneuordnung. Heuer noch soll versucht werden, den schon lange beantragten Übungsplatz für die Feuerwehr anzulegen, versicherten die Vertreter der Stadt.

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