28.05.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Dorfwettbewerb hat die Zukunftsfähigkeit des Pfarrdorfes anerkannt - Kleine Siegesfeier der ...: "In Wondreb ist das ganze Jahr was los"

von Werner Schirmer Kontakt Profil

Einmal anstoßen auf den Erfolg beim Dorfwettbewerb, dies hielten Bürgermeister Franz Stahl und die Vertreter der Vereine und Organisationen aus Wondreb für durchaus in Ordnung. Immerhin hat es das Pfarrdorf unter 973 Konkurrenten geschafft in die Gruppe der schönsten Dörfer Bayerns zu kommen. Daneben ist die "Silbermedaille" auch Anerkennung für die Zukunftsfähigkeit des Ortes.

Bei einer kleinen Siegesfeier wollte Franz Stahl allen Beteiligten für ihr Engagement danken. "Der Dorfwettbewerb hat viel Energie und Mühe gekostet!" An vorderster Stelle lobt der Bürgermeister dabei den Wondreber Stadtrat Hans Zölch. Mit Blick auf die Siegerliste wusste Stahl von sechs Goldmedaillengewinnern und eben zehn Auszeichnungen in Silber sowie sechs Mal Bronze.

Vorausschauende Planung

Wichtig sei, so das Stadtoberhaupt, das mit der Würdigung nicht nur die Schönheit des Dorfes herausgestellt worden sei. Gerade der Bereich Zukunft sei bei dem Wettbewerb ein wichtiger Aspekt. Und hier hätte Wondreb punkten können. Dabei würden gerade die Menschen eine wichtige Rolle spielen, die sich bemühen, die Dorfstruktur zu erhalten, ob in den Vereinen oder durch persönliches Engagement. In Puncto Zukunft hatten die Bewertungskommission gerade die jungen Wondreber Mütter beeindruckt. Unter den Helfern vergaß Stahl auch nicht den Kreisfachberater Harald Schlöger oder die Mitarbeiter am Stadtbauamt zu erwähnen. Dabei hätten die planerischen Maßnahmen Wondreb nicht über Nacht verändert. Hier dankte Stahl dem Stadtbaumeister Karl Zintl für seine vorausschauende Arbeit. Die Silbermedaille wertete Stahl als Kompliment für Wondreb sowie die Stadt und alle Ortsteile.

Hans Zölch stellte das rege Vereinsleben im Ort heraus. "Hier ist das ganze Jahr was los!" Zum Wettbewerb dankte Zölch besonders den Frauen, die alles organisiert hätten. "Das ist nicht selbstverständlich. Aber das ist eben Wondreb", betonte Zölch.

Harald Schlöger unterstrich den Stellenwert des Wettbewerbs, der auch den Vorstellungen der Agenda 21 entspreche. Immerhin spiele bei dem Dorfwettbewerb auch die Zukunftsfähigkeit des Ortes eine entscheidende Rolle. Durch die mehrmaligen Teilnahme seien zudem Anregungen immer wieder umgesetzt worden. "Und die Bürger werden sich der Qualität bewusst, die man im Ort hat", betonte der Kreisfachberater.

Bei dem Treffen in der Fritschn-Klause konnten sich die Beteiligten nur gegenseitig auf die Schulter klopfen, da die Verleihung der Silbermedaille erst am 13. November in Schwanstetten, Landkreis Roth, stattfinden wird.

Fahrt zur Siegerehrung

Nach den Planungen der Stadt soll zum Besuch dieser Veranstaltung ein Bus eingesetzt werden. Bei der Anfahrt könnte man dann auch in anderen preisgekrönten Orten Halt machen.

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