20.01.2004 - 00:00 Uhr
BrandOberpfalz

Probleme am neuen Verbindungs- und Wirtschaftsweg - Gemeinderat entscheidet im Februar Gräben sind Wassermassen nicht gewachsen

von Bertram NoldProfil

Zwei Sitzungen in einer halben Stunde, das gab es in Brand auch selten. Der Grund für die Kürze der ersten war das verspätete Nachreichen der Sitzungsvorlage. Für die neuen Erschließungs- und Ausbausatzungen hatte der Gemeinderat vor Wochen ergänzende Klarstellungen verlangt. Diese standen wieder auf der Tagesordnung, doch die Sitzungsvorlage dazu teilte Schriftführer Konrad König erst vor Beginn der Sitzung aus. "Zu spät, um sich eingehend damit zu befassen", meinte Wolfgang Doleschal dazu und stellte den Antrag auf Vertagung. Dem stimmten alle anderen samt Bürgermeister zu.

Der zweite Tagesordnungspunkt schien mit wenig Problemen behaftet, hatte es dann aber doch in sich. Der neue Verbindungs- und Wirtschaftsweg macht Probleme. Wenn es viel regnet, reichen an manchen Stellen die Gräben nicht aus, um das Wasser zurückzuhalten. Also muss nachgebessert werden. Den Löwenanteil würde die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung tragen, der Anteil der Gemeinde würde nur 120 Euro betragen. Das wäre nicht das Problem, doch wenn das Wasser abfließt, wird es irgendwann in den Kanal geleitet und kostet damit die Gemeinde Geld. Das stellte Christian Drehobel fest und meinte, dass hier Klärung nötig ist.

Bürgermeister Georg Zaus erläuterte dazu, dass die Maßnahme von der Teilnehmergemeinschaft bereits beschlossen sei, der Gemeinderat müsse lediglich zustimmen. Das tat er nicht. Der Ort sei hinsichtlich Wasserrückhaltung ein neuralgischer Punkt, der Bauausschuss müsse sich mit dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft treffen und die Sache vor Ort klären, meinte Drehobel. Im Februar fällt dann die Entscheidung im Gemeinderat.

Das Aufstellen der Lampen wird wohl so schnell nicht erfolgen. Auf Anfrage von Markus Philipp erklärte der Bürgermeister, dass dies die Haushaltsberatungen ergeben müssten. Große Hoffnung konnte er nicht machen.

Am Sitzungstag hatte Angelika Herrmann einen Bauantrag zur Aufstockung ihres Wohnhauses eingereicht. Die Bitte, vor Beginn des nichtöffentlichen Teils eine Bauausschusssitzung ansetzen zu dürfen, um den Plan schnell zu behandeln, wurde von den Mitgliedern schnell erfüllt. Dies geschah, der Bauantrag warf keine Fragen auf. Also Einvernehmen erteilt und Sitzungsende.

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