16.01.2004 - 00:00 Uhr
BrandOberpfalz

Männergesangverein "Max Reger" setzt bislang vergeblich auf Verjüngung Jüngere Semester fehlen

Jeden Freitag treffen sich im Gasthof "Waldfrieden" in Oberölbühl etwa 20 Männer zur Chorprobe. Die Zahl der Aktiven ist keineswegs rückläufig, doch eine Verjüngung des Männergesangvereins "Max Reger" ist in den vergangenen Jahren nicht gelungen.

von Bertram NoldProfil

Dennoch können sich die Leistungen des Chors durchaus hören lassen. Das weiß auch die Gemeinde zu schätzen, weshalb Bürgermeister Georg Zaus, selbst Sänger in beiden Brander Chören, die musikalischen Beiträge bei zahlreichen Anlässen überaus lobte.

Deutlicher Aufwärtstrend

Herausragend dabei die Mitgestaltung der Einweihung des Brunnens im Rahmen des Bürgerfestes. Als sehr positiv stellte Zaus die Mitarbeit einiger Sänger im Kulturellen Förderkreis heraus; ein Aufwärtstrend im kulturellen Leben der Gemeinde sei deutlich erkennbar.

Die Haushaltsstelle für freiwillige Leistungen in der Gemeinde ist in diesem Jahr leer, weshalb die Vereine kaum auf Zuschüsse hoffen können. Für die Mitwirkung beim Volkstrauertag übergab der Bürgermeister dem Verein aus seinen Verfügungsmittel einen finanziellen Beitrag.

Vorsitzender Hans Scherm leitet den Verein in der zweiten Wahlperiode sehr erfolgreich. Gut geplante Veranstaltungen, stets verbindliche und motivierende Worte sind wichtige Beiträge zum Erhalt und zur Förderung der Gemeinschaft; sie ist in einem Verein, der sich wöchentlich trifft, überaus wichtig und auch für den musikalischen Erfolg keine unwesentliche Grundlage.

Nicht zum Zeitvertreib würden sich die Sänger treffen, meinte er, sondern um sich in der Öffentlichkeit zu beweisen. Es sei wichtig, immer ein Ziel vor Augen zu haben. Er dankte den neuen Sängern Max Prechtl und Peter Unglaub für ihre Entscheidung, sich dem Chor anzuschließen. Mit ihnen hat sich die Zahl der Aktiven auf 24 erhöht, daneben gehören noch 27 Passive dem Verein an. 35 Chorproben wurden abgehalten, die Beteiligung der Sänger betrug 76 Prozent. Das Durchschnittsalter liegt bei 55,7 Jahren. Ständchen wurden gesungen, Messen mitgestaltet. Der Hüttenabend ist zu einer festen Einrichtung geworden, ebenso das "Stodlfest".

Auftritt in Mockersdorf

Zwei größere Auftritte fanden in der Adventszeit statt, eine vorweihnachtliche Feierstunde zusammen mit "Sbyranka" in Mockersdorf, beim Adventssingen in Brand waren der gemischte Chor sowie die Brander Volksmusikgruppe willkommene Gäste.

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