17.01.2004 - 00:00 Uhr
BrandOberpfalz

Männergesangverein "Max Reger" Neuem stets aufgeschlossen - Jüngere werben Großes Repertoire ein Gütesiegel

von Bertram NoldProfil

Chorleiter Bertram Nold ging bei der Hauptversammlung des Männergesangvereins "Max Reger" auf die Nachwuchsproblematik ein. Er rief die Sänger dazu auf, nicht aufzuhören, junge Männer anzusprechen, um sie für die Chorarbeit zu gewinnen.

Noch in guter Verfassung

Noch immer sei der Chor in einer guten Verfassung. Vor allem die Bereitschaft der Sänger, sich ohne Vorbehalte auf neues einzulassen sowie die Vielfalt im Repertoire seien das, was den Brander Männerchor auszeichnet.

Qualitative Abstriche machte der Chorleiter beim Singen in Mockersdorf. Sänger und Chorleiter seien selbstkritisch genug, die angesprochenen Mängel zu bewerten: " Wir haben daraus gelernt!" Beim Adventssingen in Brand waren die Mängel bereits behoben.

"Eine überaus gelungene Veranstaltung", fasste er zusammen und dankte dem Gemischten Chor, der Volksmusikgruppe und auch den Lektoren für deren Beitrag.

Besonders hob Nold den Auftritt im Reger-Museum in Meiningen hervor. Der Vortrag von Regers Werken inmitten seines persönlichen Mobiliars habe für ihn eine besondere musikalische Qualität gehabt. Bei zahlreichen anderen Auftritten habe sich der Chor stets als wohlklingender Klangkörper dargestellt.

Nach vielen mageren Jahren hat sich auch die Kasse wieder erholt, ging aus dem Kassenbericht von Rudolf Ernstberger hervor. Beschlossen wurde die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für aktive und passive Mitglieder.

Kein Unterschied mehr

Die Unterscheidung wurde aufgehoben: Für alle gilt künftig ein Jahresbeitrag von zwölf Euro. Der Entscheidung liegt die Erhöhung der abzuführenden Beiträge an den Fränkischen Sängerbund zu Grunde.

Im kommenden Jahr wird sich der Männergesangverein "Max Reger" an der Aufnahme einer CD des Fränkischen Sängerbunds mit drei bis vier Sätzen beteiligen.

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