03.02.2004 - 00:00 Uhr
BrandOberpfalz

Gemeinde kauft auf Vorrat ein Grundstück für die Friedhof-Erweiterung Option in Richtung Norden

von Bertram NoldProfil

"Friedhofserweiterung" stand auf der Tagesordnung des Bauausschusses; ein Thema, das zunächst Kopfschütteln hervorrief. Ist sie wirklich nötig? Die Sachlage ist viel einfacher als dies der Punkt vermuten ließ.

Im Zuge der Neuverteilung im Rahmen der Flurbereinigung ergibt sich die Möglichkeit, ein Grundstück nördlich des Friedhofes zu erwerben. Diese Chance sollte die Gemeinde wahrnehmen, meinte Bürgermeister Georg Zaus.

Niemand denke in nächster Zukunft an eine Erweiterung, da der Platz noch lange ausreicht. Das letzte neue Grab sei 1996 geschaffen worden, wusste Wolfgang Doleschal. Die Chance, den Grund zu erwerben, dürfe sich die Gemeinde nicht entgehen lassen.

Kompliment

Zwar wurde auch eine Erweiterung in östliche Richtung angesprochen, falls sie je einmal notwendig werden sollte. Sie würde jedoch zu sehr die Flur zerschneiden, meinte Franz Göhler, der Vorsitzende der Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaft. Der Friedhof habe ihn ohnehin sehr beeindruckt; dass ein Friedhof so naturnah angelegt sei, sei "etwas Einmaliges".

Es bleib bei der Option gegen Norden hin, wobei Alois Köstler meinte, dass die Fläche auch anderweitig verwendet werden könnte. Einzelheiten zum Preis und dergleichen gab Bürgermeister Georg Zaus nicht bekannt; dies gehöre nicht in eine öffentliche Sitzung. Grundsätzlich einigte sich der Bauausschuss einstimmig auf die Nord-Lösung.

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